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Projektchor

 
 
ARCHIV BENSBERG
Hier finden Sie alte Beiträge der letzten Jahre
   
 
 

(NOCH) SCHÖNER FERIEN
Familienferienprogramm im Sommer 2010

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr bietet die evangelische Kirchengemeinde Bensberg im Sommer wieder ein abwechslungsreiches Familien-Ferien-Programm rund um Bensberg an. Es geht los am letzten Schultag vor den großen Ferien mit einer Spiel-, Grill- und Filmparty im Gemeindehaus Bensberg, Im Bungert 3, und endet am Sonntag, dem 18.Juli, mit einem Open-air-Unterwegs-Gottesdienst und anschließendem Brunch unter freiem Himmel mit Weitsicht.

 

Dazwischen liegen ein Tag im Movie Park in Bottrop-Kirchhellen, ein aktiver Tag auf dem Bauernhof mit Kochen, Filzen und Waffelbacken sowie ein Erlebnisausflug zu den Pflanzen und Tieren des Waldes mit Planwagenfahrt. Änderungen vorbehalten. Anders als 2009 können in diesem Jahr alle Tage als Paket, aber auch einzeln "gebucht" werden.


Termine: 14. bis 18. Juli 2010.
Leitung: Harald Knorn und Rainer Beerhenke


Anmeldungen und Nachfragen bei Diakon Rainer Beerhenke, Telefon 02204-867809, oder beerhenke@kirche-bensberg.de  . Stichwort: Noch schöner Ferien.

 

Das Gesamtprogramm samt Preisen finden Sie hier als PDF!

 

 
 

Ökumenisches Gemeindefest
zwischen den Kirchen am 13.06.2010

 

PROGRAMM AM 13.06.2010:

10.00 Uhr Gottesdienste in den beiden Kirchen
11.15 Uhr Start mit einem gemeinsamen Segen
11.20 Uhr Leckeres vom Grill, Kaffee und Kuchen
12.00 Uhr Turmbesteigung in St. Nikolaus
14.00 Uhr Offenes Singen in der Ev. Kirche
               Big Band

               Kreativ-Angebote für Kinder
               Verschiedene Infostände
15.00 Uhr Turmbesteigung in St. Nikolaus
16.00 Uhr Ende

 

 

Neues aus dem Familienzentrum E.N.G.E.L.

Keiner ist zu „ klein“ zum Helfen! -Hilfe für Haiti von Kindergartenkindern

im Alter von 1-6 Jahren!

Das schwere Erdbeben und die damit verbundene Not in Haiti war und ist auch in der Evangelischen Kindertagesstätte Bensberg im Familienzentrum E.N.G.E.L. ein Thema, das nicht nur die Erwachsenen erschütterte.

 

Gerade auch die Kinder beschäftigen sich sehr damit. Sie äußern ihre Sorgen über die Menschen und deren Lebenssituation, stellten Fragen und:

Die Kinder wollten helfen!


Gerne unterstützten die Erzieherinnen die Motivation der Kinder. Nicht nur, um so den Menschen in Haiti zu helfen, sondern auch um den Kindern schon in ganz jungen Jahren zu verdeutlichen, dass jeder Mensch helfen kann, wenn er es wirklich möchte.

„Da müsste doch mal einer helfen" ist schnell gesagt, doch leider bleibt es oft nur bei diesem Gedanken. Als christliche Einrichtung finden wir es wichtig, dass Kinder zu Menschen heranwachsen, die lernen, wie aktive Hilfe für jeden möglich ist.

 

 

Deshalb luden die Kinder am 05.02.2010 zu ihrer Hilfsaktion „Haiti" ein. Es fanden zwei Theatervorführungen statt: „Dornröschen" gespielt von den 13 jährigen Kindern der U-3 Gruppe und „Hänsel und Gretel" gespielt und gesungen von den 4-6jährigen. Anschließend wurden Kaffee und Kuchen an die Theaterbesucher verkauft.

Alle Vorbereitungen wurden von den Kindern getroffen, es wurden Kostüme, Requisiten und Kassen von den Kindern gebastelt, Kuchen und Muffins gebacken und die Verkaufsstände von den Kindern besetzt.

Am Ende des Tages zählten die Kinder ganz aufgeregt das eingenommene Geld und freuten sich über die stolze Summe von 475, 50 €. Ein kleiner türkischer Junge (5 Jahre) meinte, nachdem er beim Zählen der Einnahmen mitgeholfen und stolz das Ergebnis verkündet hatte, mit hochroten Wangen:

„Heute war wirklich der glücklichste Kindergartentag in meinem Leben".

 

Neue E.N.G.E.L.-Termine:

10. April und 8. Mai, 14-17 Uhr

Jugendtreff für Jugendliche mit Behinderung In den Jugendräumen der ev. Kindertagesstätte Arche Noah

24. April, 9-12 Uhr

Vater-Kind-Sporttag im ev. Gemeindezentrum Bensberg

8. Mai 2010, 15-19 Uhr

Frühlingsfest in der ev. Kindertagesstätte Bensberg/Dariusstraße

 

 

Handys recyceln … und Gorillas schützen!.

Arbeitskreis Umwelt unterstützt den Kölner Zoo

In den Bergen der Republik Kongo gibt es ein Erz, das von größtem Interesse ist: Coltan. Dieses wird weiterverarbeitet zum Metall Tantal und in Handys und andere elektronische Geräte eingebaut. Der Handyboom hier trägt mit dazu bei, dass das Erz im Übermaß abgebaut wird – unter katastrophalen Bedingungen für die Menschen und auf Kosten des Lebensraumes der Gorillas.
Der Kölner Zoo sammelt alte Handys und gibt sie zum Weiterverkauf bzw. zum Recycling. Das Geld, das dafür gutgeschrieben wird, kommt dem Gorilla-Schutzprojekt „Mbeli Bai“ in der Republik Kongo zugute. Mbeli Bai liegt im Nouabalé-Ndoki-Nationalpark und umfasst eine Fläche von 13 ha.

Es ist eine riesige, natürliche Waldlichtung, die sumpfig und von Schlingpflanzen geprägt ist. 130 Flachlandgorillas haben sich hier einen einzigartigen Lebensraum erobert. Das Projekt bezieht auch die lokale Bevölkerung mit ein. Kongolesen werden als wissenschaftliche Assistenten ausgebildet und angestellt. Der „Club Ebobo“ (kongolesisch für Gorilla) vermittelt Schulkindern die Bedeutung des Gorillaschutzes. Bitte werfen Sie Ihre alten Handys, die in irgendwelchen Ecken nutzlos herum liegen, in die Sammelboxen in Ihrem Gemeindezentrum. Wir werden diese an den Kölner Zoo weiterleiten. Ralf Opitz

Infos unter www.koelnerzoo.de/zoo-aktuell/neuigkeiten/handys-fuer-gorillas/

 

 

 

Der Projektchor stellt sich vor ...
   

Wir sind ein fröhlicher, gemischter Chor bei dem jeder mitsingen kann. Die Lieder, die wir singen, sind nicht schwer aber doch sehr schön. Schauen Sie einfach mal vorbei, und haben Sie Spaß bei uns.

 

Die Chorseite ist überarbeitet worden und Sie finden dort nun eine Menge Informationen über uns.

 

Chorprobe 2009

 

2. Ökumenischer Kirchentag in München
   

"Damit ihr Hoffnung habt“ unter diesem Leitwort findet der 2. ökumenische Kirchentag 2010 in München statt. Vom 12.-16. Mai 2010 gibt es mehr als 3000 Veranstaltungen in und um München.. Angebote für jedes Alter, von Vorträgen über Konzerte, Kabarett und Outdooraktionen. Jugendliche sind eingeladen in das Zentrum Jugend, zu einem Programm von jungen Menschen für junge Menschen. Das Kinderzentrum bietet Programm für die ganze Familie.


Fünf Tage volles Programm, da wollen auch wir als Bensberger Gemeinde dabei sein. Daher haben wir für 100 Personen ein ganzes Hotel angemietet. Wir fahren gemeinsam. Jung und Alt und ökumenisch. Mit zwei Reisebussen geht am 12. Mai auf nach München. Die Anmeldung hat begonnen. Komm und sei dabei.
 

Weitere Infos bei: Diakon Rainer Beerhenke, beerhenke@kirche-bensberg.de

 

 

Anmeldung Jugendliche - Anmeldung Erwachsene (jeweils als PDF)

 

Die Anmeldung bitte an die Ev. Kirche Bensberg, Rainer Beerhenke, Strassen 54, 51429 BGL schicken!

 

 

Die Drei Faltigen am 10. Juni 2010

Die 3 Faltigen gastieren am 10.6.2010 um 20 Uhr in der Evang. Kirche in Bensberg. Eintritt frei, Spenden gerne genommen!

„Gottesdienst 2020“ - so heißt das neue Programm der 3 Faltigen. Was brauchen wir, um den Gottesdienst wieder attraktiver zu machen? Eine andere Sprache, andere Formen, mehr technische Möglichkeiten oder mehr Events? Mögliche und unmögliche Antworten werden Ihnen vorgestellt. Das seit 2006 aus Larissa Schmitz, Viola Fey und Gerald Matuschek bestehende ökumenische Kabarett aus Refrath wird am Klavier von Eva-Maria Cox (Rösrath) unterstützt. Mehr Info über uns

 

Rückblick auf das Kulturjahr 2009
   

Erstmals gab es im Jahr 2009 ein „Kulturjahr" in der evangelischen Kirchengemeinde Bensberg. Durchgeführt unter der Leitung und in den Räumen des ersten Bezirks gab es Ausstellungen bildender Kunst, Konzerte, Tanzveranstaltungen, Vorträge, Theater, Kabarett, Ausflüge, Seminare und Gottesdienste.

 

Insgesamt 21 Veranstaltungen in neun Monaten. Beteiligt waren alle Altersgruppen. Der Großteil der Veranstaltungen, die sämtlich unter dem Thema „Energie" standen, war Neuland für uns. Der organisatorische Einsatz war hoch, hat sich aber gelohnt, weil die Qualität der Angebote hielt, was sie im Vorfeld versprochen hatte, und alle Beteiligten mit Freude bei der Sache waren.

 

Der Zuspruch war, bei intensiver Bewerbung in den Medien, unterschiedlich groß. Einige Veranstaltungen, etwa die Kunstausstellungen, zogen ein großes Publikum, davon viele Menschen aus dem weiteren Umland. Andere, wie die Theatervorstellung „Judas", waren erstaunlich gering besucht und boten leider nur für einen kleinen Kreis Hervorragendes. Ausgezeichnete Resonanz hatte der Vortrag über Energie von Prof. Müller-Hellmann, der Familienausflug zu den Fledermäusen an der Saaler Mühle und auch unser Tanz in den Mai.

 

Für uns als Organisatoren war es insgesamt ein erfolgreicher „Durchlauf". Es war uns neben den einzelnen Veranstaltungen gleichzeitig wichtig zu erfahren, welche Angebote in Bensberg „ziehen" und welche weniger. Auf diese Weise hoffen wir in Zukunft noch konkretere Angebote machen zu können. Die Reflektion und Auswertung des Ganzen wird uns in der nächsten Zeit weiter beschäftigen. Erfreulicherweise gab es auch den Effekt, dass Künstler, die unsere Veranstaltungen besuchten und unsere schönen Räume sahen, bei uns anfragten, ob es auch für sie die Möglichkeit zu einer Ausstellung und Zusammenarbeit geben könne. Wir freuen uns darauf! Also: Auch in 2010 wird es Veranstaltungen geben. Wo, wie und was werden wir im Laufe des Jahres bekannt geben.

 

 

Evangelisches Profil in Tageseinrichtungen für Kinder

von Pfarrer Wolfgang Graf

Was ist das Evangelische an den evangelischen Kindergärten? Das ist die Frage hinter meinen Gedanken, die die Einführung der neuen Website des Diakonisches Werkes Köln und Region begleiten sollen. Die grundsätzliche Frage nach dem „Proprium“, also dem besonderen Eigenen, dem unverwechselbaren Charakter von Kindertagesstätten auf dem Hintergrund ihrer Trägerschaft ist immer neu zu bedenken. Das gilt für alle Träger und solche Fragen sind in den letzten Jahren verstärkt durch Prozesse wie Qualitätsmanagement oder Zertifizierungen und Konzeptionsüberlegungen mit Recht in den Vordergrund getreten. Die evangelischen Gemeinden, und mit ihnen in unserer Region der Evangelische Kirchenverband Köln und Region als Gesamtorganisation der evangelischen Gemeinden und Werke beteiligen sich gerne an diesen profilschärfenden Prozessen, weil durch sie dieses Besondere evangelischer Eigenart für jeden fixiert aus dem Selbstverständlichen und Unhinterfragten ins Licht gehoben und natürlich auch passgenauer als Angebot im Konzert der „Anbieter“ formuliert werden kann.

 

 

Denn, auf der anderen Seite ist auch die Zahl der Menschen, die für ihre Kinder eine Ein-richtung „nach Maß“ suchen, die Kriterien anlegen, die mit Bildung unter all ihren Aspekten zu tun hat, größer geworden. Die Website des Diakonischen Werkes dient beiden Seiten. Sie wird Eltern helfen zu finden, was sie suchen und Einrichtungen helfen, sich im modernen Medium des www einer größeren Zielgruppe zu präsentieren, als es bisher möglich war. Soviel vorweg. Lesen Sie hier den gesamten Bericht als PDF.

Weitere Infos www.kirche-koeln.de/aktuell/2411

 

Zu Hause bei…
Homestory mit einem Weltstar
   

Ich berichte in unserer heutigen Homestory aus einer kleinen, aber sehr gemütlichen Werkstatt im hohen Norden. Die vielen Werkzeuge an der Wand zeugen davon, dass hier meist ganzjährig gewerkelt wird. Nichts lässt darauf schließen, dass hier eine der ganz großen Persönlichkeiten des Showbiz zu Hause ist. Nik begrüßte mich im karmesinroten Morgenmantel herzlich an der Tür und ich hatte die Gelegenheit, dem Weltstar ein paar persönliche Fragen zu stellen, wie z. B. zu der ewigen Verwechslung mit dem Weihnachtsmann. Schnell ist zu merken, dass das für diese Größe kein Problem darstellt - man grüße sich, wenn sich mal zufällig im Supermarkt träfe, spräche aber grundsätzlich nicht unbedingt viel miteinander. Natürlich möchte ich auch etwas über die neuste Produktion des Puppengottesdienstes hören.

 

Bild: Jonas Hörstgen

 

Hier gerät er geradezu ins Schwärmen: Buch und Regie von Wolfgang Graf seien so brillant mit ihrem dramatisch-dokumentarischen Storyboard von dem schwer missglückten Versuch, Rentiere durch einen Raketenschlitten zu ersetzen, dass er sich dort sofort wiederfinden konnte. Bühnenbild und Kostüme waren von Silke Geißler wie immer auf dem Punkt und auch die Schauspielkollegen (Friederike Gronski als Ruprecht/Schneeweißchen und Sarah Gronski, die die Leena spielte) seien nicht nur für ihn wie eine Familie am Set gewesen. Licht- und Tonregie wurde übrigens nun schon zum zweiten Mal von Torsten Geißler geführt („Ich sah direkt 150 Jahre jünger aus!“). Ob denn im kommenden Jahr auch mit einer 19. Auflage des Puppengottesdienstes zu rechnen sei, frage ich noch schnell. Da lacht Nik sein bekanntes sonores Lachen und ich meine hieraus verstanden zu haben: „Sind Bären katholisch?“- ich denke, das kann als ein „Ja“ interpretiert werden.


Das Gespräch führte Silke Hörstgen

 

 

Neues aus dem Familienzentrum E.N.G.E.L.

von Brigitte Solbach

Unser Familienzentrum Engel ist jetzt ein halbes Jahr zertifiziert. Der Besuch von vielen Menschen, die unterschiedlichen täglichen Kurse in beiden Einrichtungen sind Alltag geworden. Wir alle haben uns an das turbulente Leben gewöhnt. Immer wieder hören wir, wie geeignet unsere Räume für die Kursangebote sind. Vernetzungen funktionieren, sodass vielen Eltern lange Wege erspart werden.

Besonders die Kindertagesstätte Dariusstraße kann durch die Schaffung neuer Räumlichkeiten endlich das Raumangebot vorweisen, das besonders unsere Kleinen benötigen.

 

Es ist ein gemütliches kuscheliges Haus geworden, das viele Möglichkeiten bietet für den Rückzug und für Kleingruppenarbeit. Bei einem sonntäglichen Kaffeetrinken, bei dem auch Herr Bahne, der Architekt, anwesend war, wurden die neu gestalteten Räume eingeweiht und von vielen Bensberger Bürgern besichtigt und bewundert. Ein Umbau für die Aufnahme von kleinen Kindern unter der Leitung von Herrn Bahne steht auch in der Kita Arche Noah in naher Zukunft an.

 

 

Folgende Aktivitäten sind im Jahr 2010 für unser Familienzentrum geplant: 2 Vorträge, die schon im Programmheft ausgedruckt sind: „Leichter lesen und schreiben lernen" am 20.1.2010 in der Arche Noah und am gleichen Ort „Was Grenzen setzen leichter macht" am 11.03.2010. Auch der Musikkurs für behinderte Kinder findet mittlerweile wöchentlich statt. Einmal im Monat wird es ein Angebot für behinderte Kinder und Jugendliche in der Arche Noah geben, und zwar immer am 2. Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr. Außerdem ist wieder eine Sommerferienfreizeit für behinderte Kinder geplant. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in der Arche Noah. Sie stellen fest, die Inhalte eines Familienzentrums verändern sich. Wir halten Augen und Ohren offen und freuen uns über Hinweise für weitere Gestaltungen.

 

Internationaler Aachener Friedenspreis

für Zdravko Marjanovic

Seit dem Kosovokrieg, seit 10 Jahren, unterstützen Sie unser Projekt „Brücken bauen“ in Serbien, dem Land, das als einziges nach den Balkankriegen fast keine Hilfe bekommen hat. Viele Gemeindeglieder helfen bis heute mit Spenden, und die Ev. Kirchengemeinde Bensberg unterstützt uns bei Verwaltungsarbeit und –kosten.


Einen Teil des Projekts, die humanitäre Hilfe, haben wir sinnvoll abgeschlossen. Die Friedensarbeit mit Kindern und Jugendlichen dagegen setzen wir fort und haben sie intensiviert, da sie noch immer im wahrsten Sinne des Wortes not-wendig ist, denn von Ruhe du Frieden ist das Land noch weit entfernt.


Es ist mir eine große Freude, Ihnen nach 10 Jahren schreiben zu können, dass Zdravko Marjanovic, unser serbischer Projektpartner, dessen Friedensarbeit mit Kindern und Jugendlichen wir u.a. mit Ihrer Hilfe finanzieren, am 1. September mit dem Internationalen Aachener Friedenspreis geehrt wird. Wenn Sie diesen Text lesen, hat er den Preis bereits in seinen Händen. Ausgezeichnet wird Zdravko Marjanovic für sein gesamtes Wirken auf dem Balkan: die unermüdliche Versöhnungsarbeit zwischen den Kriegsländern Serbien, Kroatien, Bosnien, . die Arbeit in der Wahrheitsfindungskommission zur Aufdeckung der Kriegsverbrechen in allen Teilen des früheren Jugoslawien, - die grenzübergreifende Friedensarbeit mit Kindern und Jugendlichen, - Mitwirkung am Aufbau einer zivilen Gesellschaft.


In der Friedensarbeit mit Jugendlichen initiiert er dasselbe, was wir bei uns nach 1945 praktiziert haben: die Kinder der Kriegsparteien (damals vor allem Deutschland, Frankreich, England), in Kontakt zu bringen, um mit ihnen einen Neuanfang in Normalität und Freundschaft zu beginnen. Diesen Teil der Arbeit finanziert ausschließlich „Brücken bauen“ mit Ihrer Hilfe.


Der Aachener Friedenspreis ist eine international angesehene Ehrung. Zdravko Marjanovic ist sich dessen sehr bewusst, dass ihm diese Arbeit ohne unsere Hilfe nicht möglich gewesen wäre, denn in Serbien gibt es bisher noch keinerlei Hilfe für Friedensarbeit. Das Land ist noch immer mit Überleben beschäftigt. Man kann froh sein, wenn die Friedensarbeit nicht durch nationalistische Gruppen behindert wird.


In einem Schreiben an die Bergisch Gladbacher schreibt er: „Ich bitte Sie, dass Sie meine Dankbarkeit allen Bürgern Ihrer schönen Stadt überbringen für den Halt, den sie uns in den letzten 10 Jahren ununterbrochen gegeben haben. Es ist ein wunderbares Gefühl, dass es Menschen gibt, denen die Arbeit für Frieden und Toleranz zwischen den Menschen und Völkern sehr wesentlich ist, und dass auch ich dieser Gruppe Menschen angehöre. Darum fühle ich mich als Ihr Mitbürger. Ich bitte Sie, dass Sie ihnen meine Dankbarkeit übermitteln für die Hilfe, weil wir alle gemeinsam zu der Preisvergabe beigetragen haben. Dies ist das Ergebnis unserer Zusammenarbeit, und darum betrachte ich es so, dass der Preis uns allen gebührt.“
10 Jahre Treue sind eine lange Zeit, und ich möchte mich auch für Brücken bauen bei Ihnen allen bedanken, dass Sie diese wichtige und schöne Arbeit unterstützt haben.


Leider dient der Preis nur den öffentlichen Stärkung und dem Schutz im Lande, bezüglich der Finanzierung der Arbeit hilft er nicht weiter. Wir hoffen daher, dass die Anerkennung unseres Engagements unsere Unterstützer motiviert, diese Friedensarbeit weiter mit Spenden zu unterstützen.


Freuen Sie sich mit uns über den Preis und bleiben Sie uns weiter gewogen.
Christiane Bertram

 

 

unglaublich.
Kabarett mit Musik von und mit Martin Funda am 30.10.2009
   

Kabarett mit Musik von und mit Martin Funda. Nach Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Dresden nun auch endlich in Bensberg. In seinem siebten Programm ‚unglaublich’ widmet sich Martin Funda den letzten Dingen („Das ist das ja wohl dasLetzte!“, Kirchliches Amtsblatt). Der Teilzeitpfarrer mischt seine Unkenrufe aus dem Sympathisantensumpf der Kirche mit musikalischen Perlen, die er vor die Säue wirft („Für sein Geigenspiel wäre er im Mittelalter auf dem Scheiterhaufen gelandet!“, Musik heute). Also: In dubio pro Fundas – profundes Halbwissen über Gott und die Welt!


Weitere Infos: www.martinfunda.de

 

30. Oktober 2009, 19.00 Uhr
Ev. Kirche Bensberg, Friedhofsweg

Eintritt Erwachsene: 5,00 € / ermäßigt: 2,50 €

 

Laden Sie sich hier den Flyer mit allen Veranstaltungen als PDF-Datei herunter (3,1 MB).

 

 

Gelingende Kommunikation
Ein Workshop mit Marlies zur Nieden

Ob in Familie, Beruf oder Freundeskreis – überall reden Menschen miteinander. Aber verstehen sie sich auch wirklich oder reden sie aneinander vorbei? In diesem Workshop wollen wir untersuchen, wie Kommunikation gelingen kann, damit in unseren Beziehungen – besonders in der Familie – eine Atmosphäre von Nähe und Respekt entsteht. Wie zum Beispiel muss ich mich ausdrücken, damit Missverständnisse vermieden werden, wie sollte ich zuhören, so dass der Andere sich richtig verstanden fühlt.

 

31. Oktober 2009, 10.00 Uhr – 14.00 Uhr im Ev. Gemeindezentrum, Im Bungert 3.
Ein Workshop mit Marlies zur Nieden, in Kooperation mit dem Familienzentrum E.N.G.E.L.
Kosten: 5,00 €, Zielgruppe: Alle interessierten Erwachsenen.

 

Laden Sie sich hier den Flyer mit allen Veranstaltungen als PDF-Datei herunter (3,1 MB).

 

Erde, Feuer, Wasser, Blech

im Bann der Najaden

Das war ein sehr abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm, welches die Musiker von CologneBrass am 29.08. in der Evangelischen Kirche Bensberg aufgelegt hatten. Aber nicht nur die exzellent vorgetragenen Werke von Bach bis Beatles konnten hierbei die Zuschauer in ihren Bann ziehen. Auch die temporeichen Einwürfe von Ralf Hörstgen, der die Elemente ebenfalls im Kontext der Geschichte einmal aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Elementenlehre, sei es astronomischer, naturwissenschaftlicher oder philosophischer Natur wortgewaltig - teils heiter, teils nachdenklich beleuchtet - begeisterten die Zuschauer. Wie das persönliche Verhältnis zu den Naturgeistern, seien es Najaden oder Gnome, auch immer sein mag: Dies war ein würdiger Schlusspunkt zum Sommerprogramm im diesjährigen Kulturprogramm „Energie entdecken“.

   
 

Neues aus dem Familienzentrum E.N.G.E.L.

Seit dem 30.06.09 nun offiziell anerkanntes Familienzentrum des Landes NRW!
   

Um dies zu erreichen, wurden viele neue Angebote ins Leben gerufen, neue Projekte durchgeführt und die Struktur innerhalb der beiden Kindertagesstätten verbessert. Außerdem bearbeiteten wir ein halbes Jahr lang intensiv 129 Zertifizierungsfragen zu acht verschiedenen Leistungs- und Strukturbereichen. Folgende Bereiche galt es als Familienzentrum vorzuweisen:


1. Beratung und Unterstützung von Kindern und Familien
2. Familienbildung und Erziehungspartnerschaft
3. Kindertagespflege
4. Vereinbarkeit von Familie und Beruf
5. Sozialraumbezug
6. Kooperation und Organisation
7. Kommunikation
8. Leistungsentwicklung und Selbstevaluation

 

Auf die folgende Gesamtbewertung sind wir sehr stolz:


„Leitung, Team und Träger wie auch Kooperationspartner des Familienzentrums können sehr stolz auf das erreichte Qualitätsniveau sein.

 

 

Ihr Familienzentrum zeigt in allen Leistungs- und Strukturbereichen außergewöhnliche Stärken. Mit einem maximalen Gütesiegelpunktwert der acht Qualitätsbereiche von 6.0 Punkten auf der 6-stufigen Gütesiegelskala ist die Gütesiegelfähigkeit in allen Bereichen mit „herausragender Qualität“ gegeben.


Bei der weiteren Qualitätsentwicklung sollte es vorrangiges Ziel sein, das außergewöhnliche Qualitätsniveau zu halten
.“


Die Zertifizierungsphase hat uns viel Zeit und Kraft gekostet. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat. Wer mit uns diesen Erfolg feiern möchte, ist herzlich zu unserer Zertifizierungsfeier am 4. Oktober 2009 um 10.45 Uhr in den beiden ev. Kirchen Bensberg und Kippekausen und zur anschließenden Feier an der Grillhütte Saaler Mühle eingeladen! Bitte melden Sie sich zum Grillen, in einer der beiden Kindertagesstätten an.

 

Silke Geißler

Nachtwanderung an der Saaler Mühle

Ein Rückblick

„Das ist die Zwergfledermaus, da über uns!“ Frau Bartholt, Biologin und Fledermausexpertin, hält ihren Arm ausgestreckt und lässt uns alle an den knatternden Geräuschen im Bat-Detektor, einem Fledermausortungsgerät, teilhaben. In der Dunkelheit sind die fliegenden Säuger selbst auch kaum zu sehen. Lediglich ihre Ultraschalltöne können im Detektor aufgefangen werden.

 

„Und da ein Abendsegler!“ heißt es, als sich das Knarren verändert… Nun ist es schon 22.00 Uhr und stockdunkel, und etwa dreißig Teilnehmer stehen staunend. Einige haben Taschenlampen dabei, und wenn der Lichtkegel über das Wasser des Mühlenteiches wandert, fängt er für wenige Zehntelsekunden vorbeihuschende Wasserfledermäuse auf der Suche nach Futter ein. Ein Anblick, der alle begeistert. Lernen und Erleben aufs Beste verbunden. Wer hätte gedacht, dass die Natur in unserer nächsten Nähe solche heimlichen Wesen zu bieten hätte? Das Kulturjahr der Evangelischen Kirchengemeinde hat uns an diesem Samstagabend im August in die Natur hinausgeführt. Am Ende sind die Kinder aus dem Kindergarten, ihre Eltern und Großeltern und sogar einige Teilnehmer, die durch die Zeitung davon erfahren haben, froh, bei dieser kundig geführten Wanderung dabei gewesen zu sein.

La Tour de France 2009
   

Schön war’s, heiß war’s. Doch die Ardèche war ja immer in der Nähe, sodass Abkühlung garantiert war. 20 Jugendliche aus den verschiedenen Bezirken unserer Gemeinde verbrachten ihre Ferien in einem Zeltcamp direkt an der Ardèche.

 

Das einfache Leben und die tolle Natur war für alle ein schönes Erlebnis. Ein Highlight war dann sicher die 2-tägige Kanutour auf der Ardèche, die viel Geschicklichkeit von uns forderte. Die Stromschnellen waren tückisch und manchmal auch unübersichtlich. Doch alle haben überlebt…blaue Flecken eingeschlossen. Ein Tag am Meer war da wohl viel entspannender und ganz ungefährlich.

 

 

Doch das Abenteuer lockte uns immer wieder, ob im Klettergarten oder in dunklen engen Höhlen, die Durchgänge bereithielt, die nicht immer zum Durchschlüpfen reichten. Im Camp selbst konnte man sich prima von den Strapazen erholen und einfach den Sommer genießen. Wenn es am Abend kühler wurde, genossen wir die erwachenden Lebensgeister und gingen oft auf Werwolfjagd (Kartenspiel). Meistens ließen wir die Abende am Ufer der Ardèche ausklingen und erfüllten die Schlucht mit unserem kräftigen Gesang.

Salut und a bientot
Larissa Schmitz

 

 

Vater-Kind-Wochenende in der Eifel bei bestem Wetter
21. bis 22. August 2009 im Schullandheim Kronenburg
   

Auch dieses Jahr lud Diakon Rainer Beerhenke wieder zum Vater-Kind-Wochenende ein. Die Reise ging diesmal nach Kronenburg in der Eifel. Das Schullandheim stellte einen Quantensprung in Sachen Komfort im Vergleich zum letzten Jahr dar: Modern und gepflegt und mit einem wunderschönen Außengelände für die Kids.

 

Beim obligatorischem Lagerfeuer lernte sich die Gruppe schnell kennen und genoss den ersten Abend unter wolkenlosem Himmel bei Limo, Bier und Stockbrot.

 

 

Am Samstag fand vormittags eine spannende Stadtrallye mit anschließender Schatzsuche  statt, der auch die kleineren Kinder gut folgen konnten. Bei dieser Gelegenheit lernte man das wunderschöne Kronenburg mit seiner tollen Burgruine kennen.

 

Nachmittags ging's dann zum großen Badesee, der neben zwei Wasserrutschen gleich drei riesige Inflatables ("Hüpfburg auf dem Wasser") bot, an denen man sich hochziehen und von dort ins kühle Nass springen konnte. Wer keine Lust auf Schwimmen hatte, konnte auch gleich nebenan eine Runde rudern oder Tretboot fahren.

 

 

Der krönende Abschluss war  - neben einem tollen Barbecue auf echtem Holzfeuer - eine Nachtwanderung mit Fackeln. Fazit: Ein perfektes Wochenende!

 

Ein ZIP mit hochauflösenden Bildern finden Sie hier (77 MB)

   

Programmheft E.N.G.E.L. 2009/2010 ist erschienen

 

 

Pünktlich zum Beginn des neuen Kindergarten- und Schuljahres hat das Familienzentrum E.N.G.E.L. sein neues Programmheft 2009/2010 veröffentlicht.

 

Kindern bessere Chancen in den Lebensstart geben, Eltern beizustehen, für ihr Kind das Beste zu erreichen, das ist das Ziel des neuen Familienzentrums E.N.G.E.L.

 

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir nun ein anerkanntes, zertifiziertes Familienzentrum NRW sind. Und das mit der höchstmöglichen Punktzahl!

Wir hoffen und glauben, dass unsere Anstrengungen sich auch in den Angeboten in unserem kommenden Programm widerspiegeln, das wir Ihnen hiermit vorlegen.

Freuen Sie sich mit uns und nutzen Sie die qualitativ hochwertigen Angebote bitte reichlich.

 

Die Programmhefte liegen u.a. in den KiTas, Schulen und öffentlichen Einrichtungen kostenfrei aus.

 

Hier können Sie sich die Downloadversion herunter laden (PDF, 7,4 MB).

 

 

Energie – Mobilität – Lebensqualität!

Vortrag von Prof. Dr. Müller-Hellmann großer Erfolg
 

Vielen von Ihnen werden Prof. Dr. Müller-Hellmann aus unserer Gemeinde kennen. Nicht jeder wird wissen, dass Herr Müller-Hellmann einer der führenden Köpfe in Fragen nach Zukunftsmodellen der Mobilität ist, sei es im Personen- oder im Güterverkehr. Diese Themen, die in Zeiten der Globalisierung und Bevölkerungswachstum immer drängender nach Lösungen verlangen, liegen ihm auch persönlich sehr am Herzen. In seinem Vortrag im Gemeindezentrum am 22. Juni hat er mit eindringlichen Bildern nicht nur aufgezeigt, wie einzelne Mechanismen ineinandergreifen, sondern auch wie jeder von uns einen sinnvollen Beitrag leisten kann, Energieressourcen besser und effizienter zu nutzen.

  Laden Sie sich hier die Kurzfassung seiner Vortragsunterlagen herunter (1 MB)

Schöne(r) Ferien rund um Bensberg

 

 

Das neue Eltern-Ferien-Projekt der Kirchengemeinde Bensberg war so abwechslungsreich, dass die Kinder nach sechs Tagen platt, die dazugehörenden Mütter und Väter voller Eindrücke und alle Beteiligten begeistert waren. Mit einem Unterwegs-Gottesdienst, anschließendem Frühstück mit fair gehandelten Produkten und einer Kaffee- und Kuchen-Wanderung zum Naturfreundehaus in der Hardt hatte die Eltern-Kinder-Ferienwoche am ersten Sonntag im Juli begonnen.

 

Danach ging es täglich Schlag auf Schlag: Ausflug in einen Freizeitpark im Sauerland, Kaninchen-, Küken- und Katzenstreicheln auf dem Bauernhof Gut Schiff in Herrenstrunden mit Plantschen in der Strunde, Wanderung durch das Innere der Agger-Staumauer und anschließend Schwimmen, Paddeln und Tretbootfahren im See, Stadtführung durch Bensberg mit interessanten Einblicken ins Rathaus und ins Schloss, Waffel-Backen und Plaudern mit rüstigen Rentnern und Pensionären über das Leben früher und das "Alte Bensberg" und zum krönenden Abschluss (unter Anleitung von Guido Bach und

Holger Matthäus) ein von Kindern und Eltern durchweg selbstgemachtes Sechs-Gänge-Menü (!) mit Forellenfilets, Bandnudeln, Rehgulasch, Pommes frites, Reibekuchen, Apfelmus, Rehrücken, und Vanilleparfait. Kommentar eines Vaters, der die Woche nicht mitmachen konnte, aber beim Essen dabei war und von Frau und Kind auf dem Laufenden gehalten worden war: "Wenn es die Aktion "Schöne(r) Ferien" nächstes Jahr wieder gibt, nehme ich mir dafür auf jeden Fall Urlaub." Ein schönes Kompliment für Diakon Rainer Beerhenke, der die Tour zusammen mit Harald Knorn konzipiert hatte.

 

Hier einige O-Töne von Teilnehmern:


"Ich wollte ein Schnitzel jagen, aber die sind ja von alleine gekommen!“


„Das hautnahe Erleben der Kaninchen, Hühner und Gänse hat mir so gut gefallen!“

 

„Das war soviel, mir hat das alles gut gefallen.“


„Die Katze auf dem Arm zu halten, war super.“


„Viele waren so mutig, dass sie mit dem Eagle im Fort Fun geflogen sind.“

 

„Der Indianer, der ins Wasser mit dem Feuer gesprungen ist, war cool.“


„Keiner weiß, warum Gut Schiff so heißt.“


„Das Singen heute Morgen hat mir gefallen. Danke für diese Kanne Kuhmilch...“

 

„So wie die Männer einen Bierbauch bekommen, so bekommst Du einen Milchbauch.“

Energie entdecken, Neues finden  

 

Was haben der Tanz in den Mai und Obertonmusik, Solarexperimente für Kinder oder Kabarett, Kunst in der Kirche und eine Nachtwanderung im August miteinander zu tun? Dann lesen Sie mal weiter!

Als Oberthema soll uns der Begriff „Energie“ dienen. Das Wort ist in aller Munde. Sei es, wenn wir über die Energiegewinnung und die Ökologie reden, sei es, wenn wir uns klar werden, wie schnell die eigene Energie im Alltag untergeht oder wir uns fragen, wie wir sie wiedergewinnen. Energie ist auch, wenn wir genau hinschauen, ein Thema der Religion: Menschen sollen ermutigt, gekräftigt oder aufgerüttelt werden. Gott setzt ganze Völker in Gang, wenn es darum geht, das „gelobte Land“ zu erreichen. Darum haben wir das Thema Energie kreativ für Sie aufbereitet.

   

Die Kinder des Familienzentrums werden die Energie der Sonne entdecken, die Konfirmanden ihr eigenes künstlerisches Potential. Ein Ferienprogramm wird Bensberger Familien helfen, den Sommer sinnvoll und in Gemeinschaft zu erleben. Ausstellungen und Theatervorstellungen werden ebenso Impulse zur Diskussion geben, wie Kabarett provozieren mag und Gottesdienste mit Künstlern zum neuen Nachdenken ermuntern.

Das Kulturjahr beginnt mit Ostersonntag und endet mit der „Kirche in der Dämmerung“ im Advent. Dieser Programmflyer soll Ihnen eine Übersicht über die Angebote geben.

Laden Sie sich hier den gesamten Flyer als PDF-Datei herunter (3,1 MB).

Ihr Pfr. Wolfgang Graf

Evangelischer Altenclub Bensberg

Am 8. Dezember 1971 wurde im Rahmen einer kleinen Feier im damaligen Restaurant „Schäfers Terrassen“, hoch über dem Milchborntal, der Altenklub Bensberg gegründet. Mit dabei waren Pfarrer Helmut Itzek und das Küsterehepaar Wilhelm und Grete Schröder, letztere gehören auch heute noch zu den aktivsten Mitgliedern des Altenklubs. Wilhelm Schröder war viele Jahre „Finanzminister“ des Klubs! Lesen Sie hier mehr...

 

Gemeindekonzeption 2009

 

Hier finden Sie die aktuelle Fassung unserer Gemeindekonzeption. Neben Zahlen, Daten und Fakten unserer Kirchengemeinde, gibt sie insbesondere Auskunft über Schwerpunkte unserer Gemeindearbeit.

Mit freundlichen Grüßen
der Steuerungskreis Gemeindekonzeption

  Laden Sie sich hier die Gemeindekonzeption als PDF-Datei herunter.
   
 

Neues aus dem Familienzentrum E.N.G.E.L.

Ein Jahr Familienzentrum

Unser Familienzentrum E.N.G.E.L ist ein Jahr alt. Viele Veranstaltungen haben stattgefunden, meist gut besucht. Vor allem aber unsere beiden Kindertagesstätten sind sich näher gekommen und nun dabei, ein neues Programmheft zu entwickeln. Neben zwei Yoga-Kursen für Väter und Mütter, den laufenden Baby- und Kleinkindkursen, einigen Vorträgen mit unterschiedlichen Themen ist auch ein Kreativangebot anvisiert. Dreimal in der Woche bietet eine Künstlerin, Frau Linke-Flores, in der Werkstatt der Arche Noah, Töpfer-, Filz-, Mal- und Bastelkurse zu unterschiedlichen Zeiten am Nachmittag an. Näheres dazu erfahren Sie im neuen Programmheft.

Brigitte Solbach

„E.N.G.E.L.-Fest“ am 4. Oktober!

Im Anschluss an die Gottesdienstein Bensberg und Kippekausen
treffen wir uns mit beiden Kindertagesstätten und allen Interessierten zum „E.N.G.E.L.-Fest“ rund um die Grillhütte an der Saaler Mühle. Wir feiern die offizielle Anerkennung als Familienzentrum!

 

 

4. Flohmarkt im Familienzentrum E.N.G.E.L


Am 8. November findet von 10-15 Uhr der nächste Flohmarkt im Familienzentrum E.N.G.E.L in der Dariusstraße 5 statt. Es wird wieder eine große Auswahl an Kinderkleidung, - spielzeug oder -büchern geben.

Neues vom Familienzentrum E.N.G.E.L.
   

Wir freuen uns darüber, dieses Mal auf vier neue Angebote unseres Familienzentrums hinweisen und einladen zu können.

 

Vater- Kind- Sporttag

Am Samstag, den 20. Juni 2009 von 9.00-12.00 Uhr findet erstmalig ein Vater-Kind-Sporttag im Gemeindezentrum statt. Der Dipl. Sportlehrer Herr Hartmann hält einen Querschnitt durch alle Sportarten, von Fußball, über Tennis bis hin zu Golf, für Väter und deren Kinder ab 3 Jahren bereit. Anmeldungen bei Silke Geißler, Tel. 0 22 04 - 5 50 08

 

Nachtspaziergang

Am Samstag, den 15. August 2009, wird es um 21.00 Uhr einen Nachtspaziergang geben. Währenddessen wird gesungen, erzählt und vielleicht wird ja die ein oder andere Fledermaus oder Sternschnuppe entdeckt. Alle, groß und klein, sind eingeladen uns zu begleiten. Treffpunkt ist der Parkplatz vor dem Mediterana. Anmeldungen bei Pfarrer Wolfgang Graf, Tel. 0 22 04 - 5 37 38

 

Erste-Hilfe-Kurs für Familien
Am Samstag, den 22.August 2009, findet ein Erste-Hilfe-Kurs für Familien in der evangelischen Kindertagesstätte Bensberg im Familienzentrum E.N.G.E.L. statt.

 

 

Während die Eltern Grundkenntnisse in Erste-Hilfe am Kind erfahren, werden die Kinder im Alter von 5-10 zeitgleich, aber in einem anderen Raum, zu kleinen Ersthelfern „ausgebildet“. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um eine zeitige Anmeldung. Anmeldungen bei Silke Geißler, Tel. 0 22 04 - 5 50 08.


Projektwoche
Außerdem freuen sich die Vorschulkinder der ev. Kindertagesstätte Bensberg auf eine ganz besondere Projektwoche. Prof. Dr. Ing. Adolf Müller-Hellmann kommt in den Kindergarten und wird mit den Kindern anhand von praktischen Übungen das Thema „Energie“ nahebringen.

 

Mit diesen Angeboten möchten wir Kindern und Eltern über die Möglichkeiten eines Kindergartens hinaus neue Erfahrungen und Impulse schenken. Silke Geißler

 

   
Die "Wise Guys" präsentieren Song zur Losung "Mensch, wo bist du?"  

 

Die Kölner Á-capella-Band "Wise Guys" hat ihr Lied für den Bremer Kirchentag 2009 vorgestellt. Vor rund 500 Zuschauern präsentierte die Band am Donnerstagabend in Bremen den Song "Mensch, wo bist Du?", der an die Losung des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentags anknüpft. Der Song soll keine theologische Textexegese sein, sondern einfach gute Stimmung machen", sagt Dr. Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

   

"Die Präsentation des neuen Kirchentagssongs sei zugleich ein Auftakt für einen singenden Kirchentag in Bremen. "Wir finden, dass in diesem Land zu wenig gesungen wird. Das wollen wir ändern."

   

Daniel "Dän" Dickopf erklärt, wie der Song entstanden ist: "Erst war die Melodie da. Erst dann kam der Text. Das ist die beste Voraussetzung für einen Ohrwurm. Die Losung "Mensch, wo bist du?" wollte ich unbedingt als Refrainzeile einsetzen." Die aktuelle Losung gefalle ihm gut, weil sie griffig und prägnant sei. "Ich verstehe sie als Aufruf zu einer Art Inventur als Mensch und als Christ - und diese Wirkung soll ja unter anderem auch ein Kirchentag an sich erzielen." Was soll der Song transportieren? Daniel Dickopf: "Im Prinzip soll das Lied diesen Aufruf zur Selbstprüfung unterstreichen: Wo sind wir? Wo wollen wir hin? Verhalten wir uns gerecht?"

   

Das seien Fragen, die nicht nur Christen betreffen. Wise Guy Edzard "Eddi" Hüneke unterstreicht, wie universell der Song sei: "Wir sind ja keine christliche Band. Diesen Song können wir bei jedem unserer Konzerte spielen. Und das werden wir auch." Die Wise Guys treten beim 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag auf. Das große Fest des Glaubens findet vom 20. bis 24. Mai in Bremen statt. Den Kirchentagssong der Wise Guys gibt es auch auf der neuen Informations-CD zur Einstimmung auf den Bremer Kirchentag. Sie ist ab sofort in der Geschäftsstelle des Kirchentages erhältlich. Mit Texten, Tönen, Bildergalerien und mehreren Filmen vermittelt sie Kirchentagsatmosphäre pur- und weckt Vorfreude auf das fünftägige Glaubensfest im Mai 2009.

Hier können Sie sich den Song als MP3-File anhören. Sollte der Song sich nicht in einem Audioplayer automatisch starten, müssen Sie den Song zuerst herunterladen und dann öffnen (mit rechter Maustaste auf den Link, dann "Ziel speichern unter" auswählen).

   
Neues vom Familienzentrum E.N.G.E.L.
   

An dieser Stelle möchten wir uns einmal bei allen neuen und alten Mitgliedern der Fördervereine der beiden Kindertagesstätten bedanken. In Zeiten immer knapper werdender materieller Zuwendungen wären wir ohne die finanzielle Unterstützung der Vereine nicht in der Lage, viele Angebote für unsere Kinder zu leisten. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden konnten in der Kindertagesstätte Arche Noah in den letzten Jahren neue Außenspielgeräte und Spiele angeschafft werden. Wichtige Bestandteile unserer Vorschularbeit können ohne die Spenden von Mitgliedern nicht fortgeführt werden. So gehen wir im zweiten Jahr „auf Entdeckung ins Zahlenland“.

 

 

Die mathematische Welt wird mit unterschiedlichen Materialien als ein den Sinnen zugängliches „Zahlenland“ gestaltet. Dieses Material wurde von Kindergarteneltern gesponsert. Ein „Kinder-stark-mach-Kurs“, veranstaltet von der Familienbildungsstätte des „Roten Kreuzes“, wird ebenfalls aus Spenden des Fördervereins finanziert, so dass jedes Kind daran teilnehmen kann. In der Kindertagesstätte Bensberg konnte nicht nur die Ausstattung der Gruppenräume um ein Vielfaches verbessert werden, sondern die Einrichtung verfügt nun über große Sonnensegel, die im Außengelände für ausreichend Schatten im Sommer sorgen.

 

Auch die Jugendherbergsfahrt und die Kosten für die Berufspraktikantin werden jedes Jahr aus den Mitteln des Fördervereins bezuschusst. Ohne unsere beiden Fördervereine müssten unsere Kinder somit auf manche Ausstattung verzichten, die über den normalen Standard einer Kindertagesstätte hinausgeht. Zu erwähnen sind hier aber vor allem auch die engagierten Vorstände beider Einrichtungen, ohne die die vielen Aktionen gar nicht zustande kommen würden! Hierfür sagen wir im Namen aller Kinder, Eltern und auch Mitarbeitern ganz herzlich DANKE!

Brigitte Solbach und Silke Geißler

Hier nochmals die Kontonummern unserer Vereine:
Förderkreis der evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah
Bensberger Bank, BLZ 37062124, Kontonr. 110541015

Förderverein des ev. Kindergartens Bensberg, e.V.
Kreissparkasse Köln, BLZ 37050299, Kontonr. 312003960

Menschen - Tiere - Generationen  

 

Musical von der Arche und dem coolen Noah war ein voller Erfolg. Die Aula im Schulzentrum Herkenrath war voll am letzten Samstag im März: Auf der Bühne und im Zuschauerraum spielten mehr als 150 Akteure vor ca. 500 Menschen das Musical "Arche Noah". Es war eine moderne Version der uralten Geschichte mit fetziger Musik, kostümierten Tier-Kindern, strahlenden Tänzerinnen und klangvollen Stimmen vor einer großartigen Kulisse.

 

Monatelang hatten kleine und große Leute aus der Gemeinde in verschiedenen Gruppen geübt, gewerkelt, musiziert und gesungen. Die Mühe hat sich sichtlich gelohnt. Herausgekommen ist unter Leitung von Diakon Rainer Beerhenke und Björn Hackländer ein unterhaltsamer Nachmittag für die Alt und Jung und der Beweis: Gemeinde lebt von den Menschen, die in ihr wohnen. Gemeindeglieder haben angepackt und durch eigenes Tun etwas Tolles auf die Beine gestellt, und hatten jede Menge Spaß dabei. Das macht Mut für neue Aufgaben und Ideen. Denn: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Weitere Bilder...

 

Schöne(r) Ferien

 

Bild: fotolia.de

 

Die (evangelische Kirchen)gemeinde Bensberg bietet einen Aktivurlaub für zuhause an: Eine Erlebniswoche für Familien mit Kindern von Sonntag, 5. Juli, bis Freitag, 10. Juli 2009. Wir fahren auf einen Bauernhof und an einen Stausee, wir fahren Kanu, schwimmen, kochen, essen, stromern mit Navi durch den Wald, erleben Abenteuer in Lindlar, singen, spielen, lachen und lernen dabei noch was.

Wo? In Bensberg und Umgebung. Sechs Tage lang vormittags und nachmittags. Jeder wohnt zu Hause, aber tagsüber volles Programm. Eben „schöne(r) Ferien“!

Teilnehmen kann jede Familie, wenn mindestens ein Elternteil und mindestens ein Kind mitmachen. Leitung: Rainer Beerhenke und Harald Knorn.

Anmeldungen unter:
Diakon Rainer Beerhenke
Strassen 54
51429 Bergisch Gladbach
Tel.: 02204/ 867809
Email: beerhenke@kirche-bensberg.de

Anmelden kann sich jeder Erwachsene mit mindestens einem Kind!

Kosten: 6 Tage all inklusive

- Programm
- Verpflegung
- Material
- Betreuung
- Erlebnis

Erw. 70,00 €, 1. Kind 40,00 €, 2. Kind 30,00 €, 3. Kind Frei

22. April 2009: Kammerkonzert

Am Mittwoch, dem 22. April um 15 Uhr setzt in diesem Jahr der Altenklub der Ev. Kirche Bensbergs eine traditionelle Reihe erlesener Kammermusik im Ev. Gemeindezentrum gegenüber der Post fort mit einem Konzert unter Mitwirkung von Sonja Wiedebusch - Violine, Polly Lohrer - Violoncello und Eriko Yamamoto - Klavier. Im Programm: Werke von Mozart, Brahms und Mendelssohn- Bartoldy. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten!

30. April 2009: Tanz in den Mai

In Zusammenarbeit mit unserem Familienzentrum E.N.G.E.L und dem Kindergarten Dariusstraße laden wir Sie herzlich ein, mit uns zu feiern: Mit Tanz, Musik und mit Essen und Trinken. Für Kinder wird es von 17-19 Uhr ein Spaß-Programm geben. Kommen Sie doch einfach mal vorbei- wir freuen uns auf Sie!

Ort/Uhrzeit: ab 17 Uhr im Gemeindezentrum Bungert 3 (gegenüber der Post in Bensberg), Eintritt frei!

10. Mai 2009: Der Ton hinter dem Ton

Ein Klangerlebnis der besonderen Art verspricht dieses Konzert. Wolfhard Barke ist Leiter des Leverkusener Obertonchors HarmonicVibrations und Mitglied des Obertonchors Christian Bollmann. Im Rahmen eines Solokonzertes lädt er zu einer Klangreise in die Welt der Obertöne ein. Unter Obertongesang versteht man die Kunst, zwei Töne oder Melodien gleichzeitig aus einer Kehle zu singen. Lassen Sie sich verzaubern von einem der faszinierendsten Klangphänomene unserer Zeit, auf einer Klangreise die die Seele berührt.

Ort/Uhrzeit: Ev. Kirche Bensberg, Friedhofsweg um 19 Uhr, Eintritt auf Spendenbasis!

19. Mai 2009: Der Fall „Judas“

Theaterstück nach Motiven von Walter Jens

„Ein tausendfacher Schuldspruch“, ein Fall der längst erledigt ist: In Wahrheit aber bedarf das Verfahren der Revision durch eine neue Instanz: Ist JUDAS ein Heiliger, ein Prophet, ein Krimineller, ein Psychopath oder alles zusammen?

Andreas Strigl spielt eine Rolle als Seilakt zwischen einem Propheten und einem Besessenen. Dieser Tanz zwischen den Widersprüchen bringt eine neue Wahrheit ans Licht. JUDAS verlangt Einsicht in die Vernunft, dass es ohne ihn „Kein Kreuz - ohne Kreuz keine Kirche“ gegeben hätte!

Ort/Uhrzeit: Ev. Kirche Bensberg, Friedhofsweg um 19 Uhr, Erwachsene 5 € /ermäßigt 2,50 €

Ab 21. Mai 2009 (Christi Himmelfahrt): „Da berühren sich Himmel und Erde…..“

Ausstellung mit Fotoarbeiten von Markus Boll

Markus Bollen (geb. 1960 in Hamburg, aufgewachsen im Bergischen Land) ist Fotograf und Magister der Sinologie. Seine Arbeiten entstehen überall auf der Welt und haben ihm internationales Renommee eingebracht. Sie zeigen eine ästhetisch-philosophische Sicht auf die (Um-)Welt. Die Ausstellung ist jeweils vor und nach den Gottesdienstzeiten zugänglich.


20% des Ausstellungserlöses werden unmittelbar der Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Gemeinde in Bensberg zugute kommen.

Kinderkirchenforschertag in Bensberg

Herzlich eingeladen sind Kinder ab 6 Jahren, am Samstag 28.03.2009, 10-15 Uhr in die Bensberger Ev. Kirche, zu kommen. Wir wollen mit euch die Kirche erkunden und bei einem Mittagsimbiss und vielen Spielen eine tolle gemeinsame Zeit haben- also anmelden.

(Möglicherweise werden wir einen kleinen Unkostenbeitrag erheben- doch sicher nicht mehr als 5,- Euro)
Anmeldungsformular
Der Projektchor präsentiert: "Noah und die coole Arche"
Kartenvorverkauf für die Aufführung am 28.03.2009 hat begonnen!
 

Komponistin Ruthild Wilson und Musiker Helmut Jost haben es wieder verstanden, eine biblische Geschichte in die heutige Zeit umzusetzen. Moderne Rhythmen wie Swing, Samba, Pop und Rock, gepaart mit einfühlsamen und witzigen Texten, geben diesem Musical eine zeitgemäße Sprache.

 
 

Der Vorverkauf der Karten für die Aufführung am Samstag, den 28.03.2009, um 16 Uhr in der Aula des Herkenrather Gymnasiums hat begonnen. Erwachsene zahlen 6 Euro, Kinder nur 4 Euro. Lesen Sie hier mehr...

Fackelgottesdienst 2008 wieder mit Rekordbesucherzahlen

Die evangelische Kirche ging an Heiligabend 2008 zum 9. Mal Open Air. Wie im letzen Jahr fand der stimmungsvolle Fackelgottesdienst auf dem Alten Markt in Bensberg statt (gegenüber dem Goethehaus). Geschätzte 1.600 Besucher drängten sich auf dem viel zu kleinen Marktplatz, um die Weihnachtsgeschichte so hören können, wie die Hirten vor rund 2000 Jahren: Unter freiem Himmel. Diakon Rainer Beerhenke, der den Open-Air-Gottesdienst organisierte ist zufrieden: „Jedes Jahr kommen rund hundert Menschen mehr. Wir müssen gar nicht großartig dafür werben – wer einmal da war, schwärmt seinen Nachbarn davon vor – und die kommen im nächsten Jahr mit.“ Vermutlich ist es die besondere Atmosphäre, die die Menschen anzieht: Die Gottesdienstbesucher bekommen eine Fackel, und im Schein der vielen hundert Feuer wird auf einer kleinen Bühne die Weihnachtsgeschichte erzählt. Rainer Beerhenke und sein Team sorgten auch wieder für die musikalische Untermalung.

 

 
Kindergottesdienst ein voller Erfolg
   

Nach 15 Jahren fand am 28. September im Bensberger Gemeindehaus erstmalig wieder ein Kindergottesdienst statt. 21 Kinder zwischen 2 und 10 Jahren sangen begeistert Lieder und hörten gespannt „Amalie, der Kirchenmaus“ zu, die eine Geschichte zum Erntedank erzählte. Anschließend bastelten sie noch Erntedank-Körbe, die auch im Unterwegs-Gottesdienst vorgestellt wurden.

 

 
Das KIGO-Team freut sich jetzt schon auf die nächsten Kindergottesdienste, jeweils am 2. Sonntag im Monat, und hofft auf zahlreiches Kommen! Die nächsten Termine sind der 09.11.2008 und 14.12.2008.
 
Unser Projekt 2008: Ehrenamtsjahr '08
   

Ein spannendes Projekt haben wir uns in unserer Gemeinde für dieses Jahr vorgenommen: unter dem Motto „Ehrenamtsjahr ´08 – Gemeinde gestalten“ wollen wir den Schwerpunkt unserer Arbeit auf die Förderung und Gewinnung ehrenamtlich Mitarbeitender legen.   Lesen Sie hier mehr...

Neues vom Familienzentrum E.N.G.E.L.
Programmheft 2008/2009 und die St. Martinszüge
   

Um uns als Familienzentrum offiziell vorzustellen und unser Angebot auch über die eigenen vier Wände hinaus bekannt zu machen, liegt nun seit Beginn des neuen Kindergartenjahres 2008/2009 unser Programmheft in Erziehungsberatungsstellen, bei Bildungstätten, Banken, Spielzeugläden usw. in ganz Bensberg und Refrath zur Mitnahme bereit. Dieses Programmheft ist eine Gemeinschaftsarbeit der beiden Kindertagesstätten sowie des Arbeitskreises „Familienzentrum“ und hat es in dieser Form bisher noch nicht gegeben.

 

 

Es ermöglicht Eltern, Kinder und auch Großeltern, sich umfangreich über unsere Arbeit und ein ganzes Jahr im voraus über Aktivitäten, Angebote und Feiern zu informieren. Wir erhoffen uns dadurch, dass wir Menschen der Gemeinde mit unseren Angeboten in ihren Fragen des täglichen Lebens unterstützen und ihren Bedürfnissen entgegen kommen können.

 

Hiermit laden wir alle herzlich ein, sich von unserem E.N.G.E.L. begleiten zu lassen!

 

St. Martin...
Auch in diesem Jahr wird es wieder zwei große St. Martinszüge unserer beiden Kindertagesstätten geben. Groß und klein, jung und alt sind herzlich dazu eingeladen, mit uns, ganz traditionell mit Gesang, Pferd und Reiter, St. Martin zu feiern.

In Bensberg:
Termin: Mittwoch, den 12.11.2008
Uhrzeit und Veranstaltungsort: Aufstellung des Zuges 16.45 Uhr vor dem „Mediterana“ Saaler Mühle in Bensberg Wichtig: Bitte eigene Tassen für Glühwein und Kakao und Kleingeld für Weckmänner mitbringen.

In Kippekausen:
Termin: Montag, den 10.11.08 Uhrzeit und Veranstaltungsort: 17.00 Uhr in der Zeltkirche Kippekausen
Wichtig: Bitte vorher in der ev. integrativen Kindertagesstätte Arche Noah die teilnehmenden Personen unter Tel. 6 40 26 anmelden

Rabbiner für Menschenrechte
  Besuch von Rabbinerin Miri Gold in Bensberg
   

Der 9. November 2008 ist der siebzigste Jahrestag der Reichsprogromnacht in Deutschland. Aber nicht dieser wichtige Gedenktag ist Anlass des Besuches der Rabbinerin Miri Gold in Bensberg. Grund des Besuches ist das 20-jährige Bestehen der Menschenrechtsorganisation „Rabbiner für Menschenrechte“ sowie die 2008 seit 10 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen der Gemeinde Bensberg und den „Rabbinern für Menschenrechte“. Die Rabbiner sämtlicher Strömungen des jüdischen Glaubens verfolgen gemeinsam ein großes Ziel: Den Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen durch Juden an Menschen nichtjüdischen Glaubens. Die Rabbinerin Miri Gold wird mit uns am 9. November 2008 um 10 Uhr einen schönen Gottesdienst feiern, in dem sie von der Arbeit der Menschenrechtsorganisation berichten und uns einen Einblick geben wird, wofür unsere Spenden heute mehr als je zuvor dringend benötigt werden.

Begleitet wird der Besuch von Frau Gold durch eine Ausstellung der Arbeit, die durch die Partnergruppe unserer Gemeinde zusammenge­stellt wurde. Die Ausstellung wird im Gemeindezentrum und in der Kirche zu sehen sein.

Eine der unermüdlichsten Streiterin für Dialog und Gerechtigkeit aus unserer Gemeinde ist Annelise Butterweck. Vielen von Ihnen wird sie von unserem Verkaufsstand „Eine-Welt-Produkten“ bekannt sein. Frau Butterweck bittet zu ihrem 80. Geburtstag anstelle von Blumen und Geschenken um eine Spende für die „Rabbiner für Menschenrechte“. Wir bedanken uns bei ihr für alle Arbeit, die sie in Jahrzehnten geleistet hat und wünschen ihr Gottes Segen.

„Mein größter Wunsch wäre aber“, so Annelise Butterweck in einem Gespräch, „wenn wir mehr Menschen dazu begeistern könnten, sich aktiv unserer Partnergruppe anzuschließen und den Kontakt zu den Rabbinern noch lebendiger zu gestalten.“

Kontakt: Annelise Butterweck a.butterweck@gmx.net 
Spendenkonto: „Rabbiner für Menschenrechte“ KD-Bank eG,
Duisburg Kto.-Nr. 10 10 61 00 16
BLZ 350 601 90

Zwischen den Kirchtürmen
Großer Andrang beim ökumenischen Kirchenfest in Bensberg am 14.09.2008
   

Es ist schon eine liebgewordene Tradition, dass wir in Bensberg unser Gemeindefest als evangelische und katholische Christen gemeinsam feiern. So war es auch in diesem Jahr wieder. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Gemeinden, von den geistlichen bis hin zu den Jugendgruppen, den Gruppen und Kreisen waren an diesem Tag präsent und zeigten, was das Gemeindeleben beider Konfessionen in Bensberg zu bieten hat. Der Familiengottesdienst "Unterwegs" in der Ev. Kirche, die fast schon wegen Überfüllung geschlossen werden musste, war ein gelungener Auftakt.

 

 

In Sankt Nikolaus fand parallel dazu eine Heilige Messe statt. Danach startete das Fest, bei dem es neben den vielen Einzelaktivitäten für Jung und Alt natürlich auch alles gab, was der Mensch zum leiblichen Wohl braucht. Selbst die Würstchen fanden um 11 Uhr schon reißenden Absatz..

 
1. "MoGo" in Herkenrath voller Erfolg
Motorradgottesdienst wird bald wiederholt
   

Am 24. August lud die evangelische Kirchengemeinde Bensberg zum ersten Mal zu einem Motorradgottesdienst ein – mit durchschlagendem Erfolg: von nah und fern kamen die Biker, um nach einem von den Jugendlichen der Gemeinde vorbereiteten Gottesdienst bei strahlendem Wetter eine Ausfahrt ins Bergische zu unternehmen.

 

 

Die Tour wurde ausgearbeitet von Gerd Schneider, Zweirad-Schneider Rösrath. Nach der gemütlichen Runde von ca. 2,5 h lud die Gemeinde am Gemeindezentrum Herkenrath zur Grillparty mit Bratwurst und (alkoholfreiem) Bier, bei dem sich neue Kontakte knüpfen ließen und Pläne für die nächsten MoGos geschmiedet wurden!

 

Der jüngste Teilnehmer war mit seinen 11 Jahren schon rundum sicher in Motorradkluft als Sozius mit seinem Vater unterwegs, die weiteste Anreise hatte wohl ein Teilnehmer aus Limburg. Einziger Wehmutstropfen: Auf dem Weg zum Gottesdienst stürzte ein Helfer, blieb aber bis auf einige Kratzer zum Glück unverletzt! Mehr dazu bei Pfarrerin Birgit Jung (jung@kirche-bensberg.de) Bild: die erste Gruppe mit Pfn. Birgit Jung macht sich startklar.

 
Projektchor: Wir suchen Dich!
"Noah und die coole Arche" - Ein Musical-Projekt der besonderen Art
   

Komponistin Ruthild Wilson und Musiker Helmut Jost haben es wieder verstanden, eine biblische Geschichte in die heutige Zeit umzusetzen. Moderne Rhythmen wie Swing, Samba, Pop und Rock, gepaart mit einfühlsamen und witzigen Texten, geben diesem Musical eine zeitgemäße Sprache.

 

 

Für dieses Projekt haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht. Hier darf die ganze Familie singen und agieren, Sängerinnen und Sänger, Musiker verschiedenster Instrumente oder mitmachen beim Kostüme nähen und vieles mehr. Also jeder ist mit seinen Gaben bei uns willkommen. Macht Euch auf den Weg und seid bei unserem tollen Projekt mit dabei! Infos bei Rainer Beerhenke, Tel. 02204 / 867809. Einstieg jederzeit möglich! Wir freuen uns auf Euch! Neues hier...

Rainer Beerhenke und Björn Hackländer

 
Weihnachtsgabe für die Gefangenen in der JVA Wuppertal
  Ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen. (Matthäus 25,36)
   

Im letzten Jahr hat uns der Gefängnisseelsorger aus Wuppertal, Herr Günther Berkenbrink, besucht und von seiner Arbeit berichtet. Er hat uns in seinem Vortrag davon überzeugt, dass die Gaben für seine Arbeit ihm eine wertvolle Hilfe sind. So wollen wir in diesem Jahr auch wieder Beutel mit guten Gaben packen. Ein solcher Beutel darf enthalten: Gebäck, Schokolade, Süßigkeiten ohne Alkohol, Tee, Kakao, löslicher Kaffee, Päckchen Tabak ca. 40 Gramm dazu Blättchen. Seife, Zahncreme, Wurst und Käse sind nicht erlaubt. Über einen Gruß werden sich die Gefangenen freuen, Adresse nicht nötig. Bitte einfach in Papiertüten oder Stoffbeutel packen. Diese Beutel können bei Familie Müller, Ferd.-Stucker-Str. 21, abgegeben werden:

• Samstag, den 29.11.2008 zwischen 10.30 und 20.00 Uhr
• Freitag, den 5.12.2008 zwischen 10.30 und 19.00 Uhr
• Samstag, den 6.12.2008 zwischen 10.00 und 17.00 Uhr

Konzert am 14.12.2008  

 

     

Am Sonntag, den 14. Dezember um 18 Uhr ist es wieder so weit. Der Oboist Ionel Radonici spielt in der Zeltkirche Kippekausen zusammen mit seinen Kollegen aus dem WDR Sinfonieorchester ein Benefizkonzert zu Gunsten der Straßenkinder von Timisoara. Unter anderem hören Sie Werke von A.Vivaldi, G. Ph. Telemann und J.S. Bach. Als Besonderheit wird auch ein Werk für Posaune erklingen.

 

 

 
Weihnachten im Schuhkarton
  Helfen auch Sie mit!
   

Wie in den letzten Jahren beteiligen wir uns auch in diesem Jahr an dem Projekt des Internationalen Hilfswerks. Im vergangenen Jahr wurden im Rheinisch-Bergischen-Kreis über 2300 Schuhkartons gepackt. Dafür sagen wir DANKE!!! Nehmen Sie auch in diesem Jahr wieder einen Karton, befüllen diesen mit Spiel– oder Schulsachen, Kleidung, Hygieneartikeln (keine Seife), Süßigkeiten (keine gelantinehaltigen Süßigkeiten wegen der Zollbestimmungen!) usw. Für die Transportkosten bitte jedem Karton 6 € beifügen. Flyer liegen in den Kirchen aus.

Abgabetermine für Bensberg:
Täglich bis 14.11. in der ev. Kindertagesstätte, Dariusstraße 5
Abgabetermine für Herkenrath:
Von Sonntag, den 9.11. bis Sonntag, den 16.11., im Ev. Gemeindezentrum, Straßen 54
Abgabetermine für Refrath/Frankenforst:
Von Montag, den 3.11., bis Freitag, den 14.11., im Evangelischen Gemeindebüro, Wittenbergstr. 1

Nachbericht zum Vater-Kind-Wochenende
vom 16. bis 17. August 2008 in Wiesemscheid (Eifel)
   

Statt hier viel zu erzählen, lieber ein paar Zitate:

 

 

"Einfach herrlich, wenn die Kinder im Feuer herumstochern, sich mit dem glühenden Zweig begeistert umdrehen und Du es mal wieder überlebt hast."

 

"Das waren die dünnsten Brotscheiben, die je geschnitten wurden, aber weil es so viele gab, wie wir wollten, sind am Ende doch alle satt geworden."

 

"Pfefferminztee zum Frühstück: Schon ein kleiner Schluck genügte, um uns Väter Jahrzehnte zurück in die Vergangenheit zu beamen."

   
"Wenn abends Rainers Gitarre klingt, und jeder sich durch das Liederbuch singt, dann ist mal wieder allen klar, ein VA-KI-WO ist wunderbar …"
   

"Papa, guck mal, eine kleine Keksrolle, und die hat heute gar nichts gekostet, weil wir uns alle in einer Reihe angestellt haben und ganz leise waren."

   

"Uns hat das Wochenende in der Eifel sehr gut gefallen, besonders das große Lagerfeuer. Das Unterbringen im Schullandheim und auch der komplette Verpflegungsservice dort war eine gute Alternative zu dem bisherigen Zelten mit Selbstversorgung. So konnten wir uns besser auf die Unternehmungen mit unseren Kindern konzentrieren."

Kindergottesdienst in Bensberg
  Erster Kindergottesdienst am 28.09.2008
   

Am 28.09.2008 um 10 Uhr findet der erste Kindergottesdienst im Gemeindezentrum Bensberg (Im Bungert, gegenüber der Post) statt. Der reguläre Gottesdienst findet - wie gewohnt - parallel dazu in der Kirche statt. Die Kindergottesdienste werden ab sofort in regelmäßigen Abständen angeboten.

Die nächsten Termine sind: 12.10., 09.11. und 14.12.2008

Eingeladen sind alle Kinder von 0-12 Jahre!
Wir wollen gemeinsam singen, beten, Geschichten hören, spielen!

Programmheft E.N.G.E.L. 2008/2009 ist erschienen
   

Pünktlich zum Beginn des neuen Kindergarten- und Schuljahres hat das Familienzentrum E.N.G.E.L. sein Programmheft 2008/2009 veröffentlicht.

 

 

Kindern bessere Chancen in den Lebensstart geben, Eltern beizustehen, für ihr Kind das Beste zu erreichen, das ist das Ziel des neuen Familienzentrums E.N.G.E.L., dass seit August 2008 mit seinen beiden Kindertagesstätten nun auch vom Land NRW offiziell in die Ausbauphase zum Familienzentrum aufgenommen wurde.

 

In der Kirchengemeinde Bensberg haben wir seit vielen Jahren erfolgreiche Bemühungen für Kinder und Jugendliche unternommen. Nun wollen wir verstärkt unsere beiden Kindertagesstätten in Bensberg und in Kippekausen und deren Kompetenzen miteinander vernetzen und durch weitere Angebote ergänzen.

 

In diesem Netzwerk sollen entsprechend unserem evangelischen Grundverständnis christliche Werte vermittelt und Gemeinschaft gestärkt werden.

 

Die Programmhefte liegen u.a. in den KiTas, Schulen und öffentlichen Einrichtungen kostenfrei aus. Hier können Sie sich die Downloadversion herunter laden (PDF, 7,1 MB).

 
 
 
Neues vom Familienzentrum E.N.G.E.L.
Kibiz - das neue Kindergartengesetz
   

Ende letzten Jahres wurde das neue Kindergartengesetz NRW im Landtag verabschiedet. Es heißt „Kibiz"-Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz). Was sind die Unterschiede zum alten Gesetz (GTK – Gesetz Tageseinrichtungen für Kinder)?

 

 

  GTK
• Gruppenbezogene Finanzierung. Es gab eine Erhaltungs- u.

  Sachkostenpauschale, Personalkosten wurden immer finanziert
• Standard Kind-Personal war festgelegt
• Berücksichtigung der Verfügungszeit bis zu 25 %
• zusätzliche Anordnungen für mehr Öffnungszeiten,
  Vertretungen, Berufspraktikanten wurden mit den
  Jugendämtern verhandelt
• Genaue Regelung für Personalschlüssel (z. B. Freistellung der

  Leitung, Öffnungszeiten, durchsch. Nachmittagsbelegung)

• gesetzlich geregelte Mitwirkungsrechte und
  Kommunikationsgremien mit Eltern
 
• eigenständiger Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrag, ganzheitlich, familienergänzend und
  unterstützend, Erziehungspartnerschaft
 
  Kibiz
• Finanzierung über Kindpauschalen:
  3165,24 € für 25-Std. Buchung, 4225,36 € für 35-Std. Buchung 6771,85 € für 45-Std. Buchung
• Träger sichern ihren Betrieb über hohe Kinderzahlen oder hohe Betreuungszeiten, Personal-Kind-Schlüssel
  verschlechtert sich
• in der Kindpauschale nur noch 10 % Verfügungszeit hinterlegt
• Kosten sind alle in Kindpauschalen hinterlegt
• Kinderpflegerinnen werden nur noch in den Gruppen der 3-6-Jährigen eingesetzt, Fachkraftstunden im
  Ermessen des Trägers und nach vorhandenen Pauschalen
• außer Regelung zum Elternbeirat trifft Träger gemeinsam mit Eltern vor Ort Regelungen zu Informations- und
  Anhörungsverfahren
• eigenständiger Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag, Bildungsdokumentation,
  Konzeptionsentwicklung, Qualitätsentwicklung, dazu gibt es keine zusätzlichen finanziellen Mittel!
• Gleichstellung der Tagespflege!
• Neue Aufgaben: Familienzentrum: 12000 €
 

Sie sehen, liebe Leser, es verändert sich viel in der Kindergartenlandschaft. Ob zum Besseren, wissen wir noch nicht. Soviel ist zusammengefasst zu sagen: Es muss in den nächsten Jahren verstärkt gerechnet werden, um den Standard unserer beiden Einrichtungen zu erhalten. Wir gehen jedoch weiter optimistisch an unsere Arbeit.

Brigitte Solbach

Neuer Monatsgruß
Die erste gemeinsame Ausgabe erschien Anfang Juni 2008
   

Anfang Juni 2008 erhielten alle evangelischen Haushalte die Ausgabe des neuen Monatsgrußes, der jetzt das Medium der ganzen Gemeinde ist. Alle Bezirke geben ihre Gemeindeinformation nun gemeinsam heraus. Das ist nicht nur eine Sparmaßnahme, sondern sagt vor allem etwas über ein in den letzten Jahren immer deutlicher gewordenes Miteinander der Menschen, die in unseren Bezirken Verantwortung tragen. Es gibt ein neues Bewusstsein darüber, in fünf Bezirken eine Gemeinde zu sein.

 

 

Der neue Monatsgruß ist ein Ergebnis dieses Prozesses. Weitere kreative Aufbrüche: Die neue Gemeindekonzeption, das Ehrenamtsjahr, die Vernetzung unserer Kindertagesstätten zum Familienzentrum E.N.G.E.L., die Zusammenarbeit unserer Jugendleiterinnen und Jugendleiter über die Bezirksgrenzen hinweg. Das sind neue Aspekte, die sich zu den bewährten Formen und Angeboten des Gemeindelebens gesellen und sie komplettieren. Diese Ausgabe des Monatsgrußes wird Ihnen zum Teil darüber berichten. Als Bensberger Gemeinde können wir stolz darauf sein, welche Vielfalt wir zu bieten haben. Das war auch eine Erkenntnis unserer letzten Presbyteriumsfreizeit. Sie merken, ich beginne ein wenig zu schwärmen von dem, was ich als Pfarrer, der die letzten achtzehn Bensberger Jahre überblicken kann, nun sehe. Ist es verwunderlich oder ist es eigentlich selbstverständlich, dass diese neuen Kräfte zu wachsen beginnen in dem Augenblick, wo die Kirchensteuern knapper werden? Keine Bange, noch sind wir nicht arm, aber wir spüren schon, dass wir noch sorgsamer, noch kooperativer haushalten müssen. Klare Absprachen, Transparenz in allen Bereichen wird nötiger als in den „fetten Jahren“, damit die gesamte Gemeinde bestehen kann.

 

Das führt zu einem anderen Tun miteinander, bringt näher zusammen. Mich freut das. Auch das Logo für den neuen Monatsgruß, die vier miteinander verbundenen Predigtstätten, soll das zeigen. Wir haben vier Predigtstätten, aber sie stehen nicht nur gut für sich selbst da, sondern ganz offenbar führt ein Weg an ihnen entlang, der sie verbindet und alle einlädt darauf mit zu gehen.Aufbrüche und Umgestaltungen, die Bibel ist voll davon. Aufbruch aus alten Gewohnheiten und Wege in neue Freiheiten, Mut, etwas Neues zu beginnen und sich anderen Umständen zu stellen. Das geht, wenn wir genug Vertrauen haben können ineinander und in Gott, der mit den Seinen durch die Zeit unterwegs ist. Nehmen Sie die erste Ausgabe des neuen Monatsgrußes kritisch, aber auch „gnädig“ auf.

Es grüßt Sie herzlich Ihr Wolfgang Graf

 
Neues vom Familienzentrum E.N.G.E.L.
Die Bewerbung war erfolgreich
   

Im August 2008 werden unsere beiden Kindertagesstätten nun auch vom Land NRW offiziell in die Ausbauphase zum Familienzentrum aufgenommen. Das bedeutet, dass unser Bemühen nun Früchte trägt und einer Zertifizierung entgegen gesehen werden kann. Bereits seit 2003, lange bevor unsere Regierung sich mit Familienzentren auseinandergesetzt hat, hatten wir die ersten Grundsteine dazu bereits gelegt.

 

 

Kindern bessere Chancen in den Lebensstart geben, Eltern beistehen, für ihr Kind das Beste zu erreichen, das ist das Ziel unseres Familienzentrums E.N.G.E.L. In der Kirchengemeinde Bensberg haben wir seit vielen Jahren erfolgreiche Bemühungen für Kinder und Jugendliche unternommen.

 

Nun wollen wir verstärkt unsere beiden Kindertagesstätten in Bensberg und in Kippekausen und deren Kompetenzen miteinander vernetzen und durch weitere Angebote ergänzen. In diesem Netzwerk sollen entsprechend unserem evangelischen Grundverständnis christliche Werte vermittelt und Gemeinschaft gestärkt werden. Drei Säulen tragen unser Familienzentrum:

 

1. Bildung
Kinder werden in all‘ ihren Entwicklungsbereichen kompetent begleitet und gefördert, z.B. durch Spiele, Kreativangebote, Bewegung, Naturerlebnisse usw. Eltern sollen bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützt und gestärkt werden. Kurse und Fortbildungen zu Erziehungskompetenzen, kindlicher Entwicklung,
Ernährung und Schwangerschaft usw. werden angeboten.

2. Beratung
Durch therapeutische und andere fachlich qualifizierte Kräfte sollen Sprach-, Lern-, und Verhaltensprobleme der Kinder schon im Kindergarten erkannt und behandelt werden. Für Eltern bieten wir Erziehungs- und Lebensberatung.

3. Betreuung
Eine liebevolle Betreuung der uns anvertrauten Kinder hat für uns Priorität. Besondere Angebote der zeitlichen Betreuung (z.B. Hilfe zur Vermittlung von Tagesmüttern) sollen für Eltern in jeder sozialen Lage eine Hilfe sein. Gespannt sehen wir nun der Begleitung durch das Land entgegen und auf alle kreativen Ideen, die wir in unserem Verbund, zu Gunsten der uns anvertrauten Kinder und deren Eltern noch entwickeln werden.

 
Neues vom ev. Kindergarten Bensberg
Frühjahrsfest im Familienzentrum E.N.G.E.L
   

JAHRMARKTZAUBER - Unter diesem Motto gestaltet unsere Kindertagesstätte Bensberg in der Dariusstraße am 26.April 2008 um 15.00-19.00 Uhrdas diesjährige Frühlingsfest. Für die Kinder gibt es an diesem Tag ein Karussell, Geschicklichkeitsspiele, eine „Geisterbahn“, Luftballonwettbewerb und vieles mehr.

Einen Leckereienstand gestaltet der Elternrat unserer Einrichtung. Eingeladen sind jung und alt, mit uns zu feiern, unsere Kindertagesstätte kennen zu lernen und sich am Grillstand unseres Fördervereins oder am Kuchenbuffet zu stärken. Wir freuen uns auf Sie!

 

 
 
 
Konfirmation 2008
Am Sonntag, 27. April, und am Sonntag, 4. Mai 2008 werden in der Ev. Kirche Bensberg konfirmiert:
Albrot, Calvin
Albrot, Gil
Bamberger, Philipp
Beerhenke, Sascha
Bock, Christian
Boog, Oliver
Bringezu, Rebecca
Clasen, Leonhard
Drößiger, Martin
Fellmann-Oelerich, Marie
Held, Nicholas
Hoffmann, Nele
Hoffmann, Sebastian
Höppner, Marie
Jäger, Sören
Jäschke, Christina
Königs, Simon
  Krömer, Maya
Litte, Maximilian
Meck, Bodo
Müller, Tessa
Pawelka, Jennifer
Rooze, Yannick
Roth, Lisa-Sophie
Ruhland, Marcel
Scharte, Alexander
Schmidt, Katharina
Schoitow, Alevtina
Strauch, Julia
Sydow, Carolin
Velde, Marcel
Vierus, Saskia
Wermelskirchen, Fabio
Wiedenhöfer, Richard
Ergebnisse Presbyteriumswahlen vom 24.2.2008
Für den Bezirk 1

Wir freuen uns über die neue Zusammensetzung unseres Presbyteriums und wünschen allen Presbyterinnen und Presbytern Gottes Segen. Der Gottesdienst zur Verabschiedung der alten und Einführung der neuen Presbyterinnen in Bensberg wird am 6. April stattfinden.

         
   
Friederike Gronski Anke Oelerich
Tel.: 02204 / 916041  
         
   
Sigrid Knorn Silke Hörstgen
Tel.: 02204 / 911991  
Probleme mit Ihren Kindern?
Probleme kommen nicht von allein. Sie zu lösen will gelernt sein.

Wie entstehen Konflikte und wie können wir situationsgerecht damit umgehen lernen? Eine Hilfe zu neuen Einsichten und mehr Ruhe und Besonnenheit als Basis für ein gezieltes Handeln bietet das strategische Konfliktmanagement (StraKom).

Ziel ist es, allen, die mit Kindern und Jugendlichen umgehen, Erziehungskompetenzen und weitere pädagogische Professionalität an die Hand zu geben, um Kinder und Jugendliche zu einem konstruktiven Miteinander zu erziehen.

Dr. Andreas Dutschmann vom Arbeitskreis für Konfliktpsychologie wird hierüber am Samstag, den 5. April 2008, von 9.30 Uhr bis 14.30 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum Bensberg, Im Bungert, mit uns arbeiten. Eine Kinderbetreuung ist vorgesehen. Unkostenbeitrag: 3 €

Die Veranstaltung wird durchgeführt vom Ev. Familienzentrum E.N.G.E.L., Evangelisches Netzwerk in Gemeinde, für Erziehung und Leben.

 

 
Vater – Kind – Wochenende 2008
15.08. - 17.08.2008, Schullandheim Wiesemscheid, Eifel
   

In diesem Jahr möchte ich etwas Neues wagen! Wir werden in ein Haus in die Eifel fahren. www.mein-schullandheim.de. Dort werden wir verpflegt, sodass wir in diesem Jahr mal mehr Zeit in ein schönes Programm legen können. Ich möchte mehr Kreatives anbieten. Die Lage lädt z.B. zu einer tollen Waldrallye oder Nachtwanderung ein. Gemeinsames singen und eine kleine Abendandacht vor dem Schlafengehen der Kinder wird es in diesem Jahr auch geben. Ein schöner Lagerfeuerplatz lädt zur romantischen Runde im Wald ein. Also, Ihr merkt, es wird toll!!  Wir haben12 Zimmer zur Verfügung.  Diese Zimmer können auch mit zwei Familien belegt werden. (6er Zimmer) Ist für die Kids ja auch spaßig.

Kosten: Erw. 50,00 €, Kinder 46,00 €
(inkl. 2 Nächte VP Material)


Die Anreise erfolgt im eigenen PKW. Es gibt die Möglichkeit von Fahrgemeinschaften. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben. Zur Anmeldung...(PDF)

Norderney 2008: Oma-Opa-Enkeltage
vom 28. Juni bis zum 05. Juli 2008
   

Mal was Neues: Am 28.06-.05.07.2008 geht es in den Norden. Hohe Dünen, Strand und gute Laune erwarten uns auf der Insel Norderney.  In schönen Appartements mit eigener Dusche und WC im Freizeitheim Detmold, wollen wir eine gute gemeinsame Zeit erleben. wir haben Vollpension. Wer schon mal mit uns dort war weiß, wie gut das Essen schmeckt. Unser Haus liegt direkt am Meer. Ebenfalls gibt es eine Sporthalle, 2 Rasenplätze und Beachvolleyball am Strand. Vor ort steht jedem Teilnehmer ein Fahrrad zur Verfügung.

 

Erzählen, Bilder zeigen, kreativ sein... über Gott und die Welt nachzudenken. JETZT schnell anmelden und einen Platz sichern, denn wir haben nur 10 ZIMMER zur Verfügung. Wir freuen uns auf Euch!

Bis dann,

Bettina und Rainer Beerhenke

Freizeitheim Detmold auf der Insel Norderney (im Appartementhaus)

Alter: keine Beschränkung

Preis: Erw. 395,00 €
Kinder. 340,00 €

inkl: Bus/Fähre/Fahrrad/ VP/ Unterkunft/Betreuung
Info & Anmeldung: beerhenke@kirche-bensberg.de

Presbyterwahl 2008 - Wahl(-Info-)Party

   

Am 24. Februar sind Sie eingeladen, das Presbyterium neu zu wählen. Im 1. Bezirk (Bensberg) sind vier Stellen zu besetzen, im 2. (Kippekausen) ebenfalls 4, im 3. (Herkenrath) fünf und in den Bezirken 4 und 6 (Vürfels) zusammen sechs Stellen. Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Wahl(-Info-)Party am Freitag, den 8. Februar, um 19 Uhr im Gemeindehaus Bensberg. Zum Auftakt sehen wir eine Vorstellung des Kirchenkabaretts „Die Moralapostel“ aus Leverkusen. Anschließend werden sich die Kandidaten vorstellen. Dann gibt es etwas zu essen, wobei Sie Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit den Kandidaten haben.
Bei der Wahl am 24. Februar dürfen Sie auf dem Stimmzettel so viele Namen ankreuzen, wie Presbyterstellen zu besetzen sind, also maximal 19; das heißt: Sie dürfen auch Presbyter in den anderen Bezirken wählen, müssen es aber nicht. Die für Sie zuständigen Wahllokale befinden sich am Vürfels (10.45-16.00 Uhr) bzw. in Kippekausen (11.45-16.00 Uhr). weitere Infos siehe Presbyteriumswahl 2008...

Presbyteriumswahl 2008
Wahl findet am 24.02.2008 statt
   

Am 24.02.2008 wird das Leitungsorgan unserer Kirchengemeinde, das Presbyterium, neu gewählt. In unserer Kirchengemeinde werden 19 neue Presbyter gesucht.Dabei sind im 1. Bezirk 4, im 2. Bezirk 4, im 3. Bezirk 5 und im 4. und 6. Bezirk 6 Kandidaten zu wählenIn unserer Kirchengemeinde werden 19 neue Presbyter gesucht. Dabei sind im 1. Bezirk 4, im 2. Bezirk 4, im 3. Bezirk 5 und im 4. und 6. Bezirk 6 Kandidaten zu wählen. Außerdem ist eine oder ein beruflich Mitarbeitende/r in das Presbyterium zu wählen. Ab sofort finden Sie hier eine PDF-Datei mit allen zur Wahl stehenden Kandidaten.

Puppengottesdienst begeisterte Jung und Alt
2. Weihnachtsfeiertag gehörte den Kindern
 

Wie in jedem Jahr, war der Gottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag den Kindern gewidmet. Pfarrer Graf führte zusammen mit vielen Helfern ein neues Puppenspiel auf, welches große Begeisterung nicht nur bei den Kindern hervor rief. Maren Wissemann, die eigens aus Berlin "eingeflogen" war, fungierte als Erzählerin. Auch durfte jedes Kind (was sich traute) sein liebstes Weihnachtsgeschenk den Gottesdienstbesuchern vorstellen. Zum krönenden Abschluss durften die Kinder alle Süßigkeiten der Puppenspiel-Dekoration essen...

 

 
Fackelgottesdienst 2007 war ein voller Erfolg

Die evangelische Kirche ging an Heiligabend 2007 zum 8. Mal Open Air. Wie im letzen Jahr fand der stimmungsvolle Fackelgottesdienst auf dem Alten Markt in Bensberg statt (gegenüber dem Goethehaus). Mehrere hundert Menschen drängten sich auf dem viel zu kleinen Marktplatz, um die Weihnachtsgeschichte so hören können, wie die Hirten vor rund 2000 Jahren: Unter freiem Himmel. Diakon Rainer Beerhenke, der den Open-Air-Gottesdienst organisierte ist zufrieden: „Jedes Jahr kommen rund hundert Menschen mehr. Wir müssen gar nicht großartig dafür werben – wer einmal da war, schwärmt seinen Nachbarn davon vor – und die kommen im nächsten Jahr mit.“ Vermutlich ist es die besondere Atmosphäre, die die Menschen anzieht: Die Gottesdienstbesucher bekommen eine Fackel, und im Schein der vielen hundert Feuer wird auf einer kleinen Bühne die Weihnachtsgeschichte erzählt. Rainer Beerhenke und sein Team sorgten auch wieder für die musikalische Untermalung.

 

Pfarrbüro Bensberg ist umgezogen!
Neue Adresse seit Dezember 2007
   

Schon lange war es in der Planung. Nun, am 5./6. November wurde es Wirklichkeit. Unser Pfarrbüro, die Sozialberatung und das Büro des Diakons und Jugendleiters sind umgezogen nach Herkenrath in das ehemalige Pfarrhaus „Strassen 54“. Das alte Haus an der Gladbacher Straße 6 kann nicht mehr unterhalten werden und wird so bald wie möglich verkauft. Wir müssen uns damit von einem Stück Gemeindetradition trennen, bringen aber an anderer Stelle die Dienste neu zusammen. Die Kleiderstube wird in Bensberg bleiben und findet ihre neue Bleibe im Gemeindezentrum. Auch das Pfarrbüro und die Sozialberatung werden für eine gewisse Zeit noch für feste Stunden im Gemeindezentrum Bensberg zu erreichen sein: Die neuen Adresse samt neuer Rufnummer finden Sie hier.

Neues vom ev. Kindergarten Bensberg
im Familienzentrum E.N.G.E.L
   

Es ist Sonntagmorgen, der 30.09.07, 9.45 Uhr.  Langsam füllt sich die Kirche mit Gottesdienstteilnehmern, um unseren Erntedank-Gottesdienst mitzufeiern. Vorne im Altarraum werden emsig Absprachen getroffen, denn auch in diesem Jahr haben die Kinder des Kindergartens zusammen mit unserem Altenclub wieder eine gemeinsame Vorführung eingeprobt und warten nun gespannt, vielleicht auch ein wenig aufgeregt, auf ihren Auftritt. Nach Liturgie, Gesang und einleitenden Worten ist es soweit. Jung und Alt werden mit Kostümen ausgestattet. Dann beginnt das kleine Theaterstück. Die Geschichte vom alten Apfelbaum, der für jedes Tier einen Zufluchtsort und ein Zuhause bietet, berührt die Gemeinde. Nicht nur wegen des Inhaltes der Geschichte, sondern vor allem durch das Zusammenspiel der Kinder und der Senioren. Diese gemeinsame Gottesdienstgestaltung zu Erntedank ist sowohl für unseren Kindergarten und für den Altenclub inzwischen zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden. Sie ist, wie unsere gemeinsame Adventsfeier, eine Brücke zwischenGenerationen unserer Gemeinde. Uns als Gemeinde ist es wichtig Generationen miteinander zu verbinden und auch über kleine Gesten

 

 

aneinander teilhaben zu lassen. So kommt auch im neuen Jahr, ein selbst gebastelter Geburtstagsruß der Gemeinde, wieder aus unserem Kindergarten. Damit wollen wir gerade auch unseren älteren Gemeindegliedern zeigen: „Ihr seid uns wichtig, und mit unserem Gruß denken wir an euch“!

 
9. Weihnachtlicher Kunst- und Handwerkermarkt
am 17. und 18. November 2007
   

Am 17. und 18. November findet im Gemeindezentrum Bensberg zum 9. Mal der Weihnachtliche Kunst- und Handwerkermarkt statt. Es erwarten Sie: Keramik, Porzellanmalerei, Frischblumen, Holzdeko, Marmeladen, Alles aus Rosen...,Stickereien, Puppenkleidung, Stofftiere, Weihnachtsgebäck, Aquarelle, Acrylmalerei, Radierungen, Kunstkarten, Loden und mehr, Patchwork, Geschenkverpackungen, modische Accessoires, Modeschmuck, Weihnachtsgestecke, Honig und natürlich Reibekuchen und Glühwein. Im Café gibt's Kaffee und Kuchen.

 

 
Samstag von 12.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
 
Grosses Kirchenstadtfest am 08. Juni voller Erfolg
Bosbach und Orth lassen Haifische fliegen
 

Das Fest für die ganze Familie war ein voller Erfolg: Zum Auftakt des alljährlichen Schloss-Stadtfestes präsentierten sich alle Gruppen und Einrichtungen der evangelischen Gemeinde Anfang Juni in der Bensberger Fußgängerzone. Mehr als zwanzig Pavillons hatte Diakon Rainer Beerhenke besorgt und die Schlossstraße damit zu einem kreativen Markt der Möglichkeiten parallel zum Evangelischen Kirchentag in Köln gemacht.  

 

"Bensberg macht mit"-Logo

 

„Wir sehen, dass Kirche nicht ergraut einmal am Sonntag stattfindet, sondern mitten unter den Menschen ist, und das jeden Tag.“ Der Altenclub servierte schmackhafte Waffeln, der Kindergarten malte und stellte den Passanten die Frage: Warum ist der Glaube wichtig für Kinder? Die evangelische Grundschule zeigte den Kindern, welchen Spass Lernen und Singen machen kann und präsentierte den Eltern die hervorragenden Möglichkeiten, die Kinder auch nachmittags zu betreuen. An der „Pfarrerbude“ ließen sich viele Passanten hinter einer Stellwand als Prediger fotografieren und staunten nicht schlecht, dass Pfarrer nicht nur rührende Worte finden können, sondern auch geschickt mit dem Quirl umgehen können, wenn es heißt: Einen fruchtigen Cocktail bitte, Herr Pfarrer!“

 

Stand von der Werbeagentur Tom-E-Design, die dort kostenlose Haifisch-Aufkleber mit Namen herstellte.

 

Neben vielen Informationen rund um die aktive Bensberger Kirchengemeinde kam der Spaß nicht zu kurz. Gleich zum Auftakt ließen Bürgermeister Orth und der Bundestagsabgeordnete Bosbach Luftballons mit guten Wünschen und einer Karte mit dem Hai des Kirchentags steigen. Am Abend sang der spontan gebildete Chor schwungvolle Lieder, wie „When The Saints go marchin´in” und „Go tell it on the mountain“. Da hielt es die Teilnehmer des Open Air Gottesdienstes kaum noch auf den Bänken – sie wippten und klatschten begeistert mit. „Unsere  öchentlichen Übungsstunden in der Kirche haben allen so viel Spaß gemacht, dass wir im Herbst weitermachen und neue, aber ganz andere Stücke einüben werden“, sagte Rainer Beerhenke und ermunterte jeden, der „Freude am Singen“ hat, im September einzusteigen und den Chor noch größer zu machen. „Der Spaß kommt nicht zu kurz“, versichert Björn Hackländer, der am Keyboard wieder für den richtigen Ton sorgen wird.

Der Spontan-Chor trifft sich immer dienstags, 18.30 bis 20.00 Uhr in der evangelischen Kirche am Friedhofsweg. Los geht´s am Dienstag, dem 4. September. Zwei haben schon am Abend des Kirchenstadtfestes zugesagt, den Chor zu verstärken. „Gospels sind nicht unbedingt meine Sache“, meinte eine künftige Alt-Stimme, „aber ich bin so begeistert, was ihr auf die Beine gestellt habt, dass ich im September mitmache.“ Anstoß und Anregung, das war das Ziel des Kirchenstadtfestes, – und so nutzten viele, die im Alltag der evangelischen Kirche nicht besonders eng verbunden sind, die Gelegenheit, bei Grillwurst und Kölsch vor dem Restaurant „Die Kneipe“ in Biergarten-Atmosphäre bis tief in den Abend über „Gott und die Welt“ zu sprechen – die einen mit dem Nachbarn von nebenan, die anderen mit dem bislang unbekannten Gegenüber auf der Festzeltgarnitur: „Ich kenne Ihren Namen nicht, aber ich sehe Sie immer; sagen Sie mal, wie ist das ...“ Eine tolle Stimmung erlebte Presbyterin Friederike Gronski, und sie ist überzeugt: „Solch ein Kirchenstadtfest kann man nicht jedes Jahr machen, aber diesen Plausch am Grill unter freiem Himmel, das machen wir bald noch mal.“ Ob Pfarrer Wolfgang Graf dann wieder mit Rainer Beerhenke ihren viel belachten und beklatschten Sketch über das „Gemeinsame von einem Würstchen und der Kirche“ aufführt, ist noch ungewiß, aber die Hoffnung haben alle, die das Wortspiel gehört und gesehen haben.

Harald Knorn

 
 
Nachruf auf Helmut Itzek
Pfarrer in Bensberg von 1959 bis 1990
   

Helmut Itzek kam als junger Pfarrer nach Bensberg in seine erste Pfarrstelle. Hier blieben er und seine Frau Ingrid bis zur Pensionierung. Als Sohn eines städtischen Beamten 1926 in Herne geboren, hatte sich Helmut Itzek schon in seiner frühen Jugend zur Bekennenden Kirche gehalten. (Die BK war in der Zeit der Nazidiktatur die unabhängige evangelische Kirche, die im Untergrund arbeitete). Der Krieg, den er als Marinesoldat miterlebte, brachte ihn durch die erlebten Schrecken und die Schicksale, die er mit ansehen musste zum Theologiestudium. Wo andere sich von Gott abwandten, begann er intensiver zu fragen und nach Antwort zu suchen. Dieses Interesse und unerschrockene Fragen im Angesicht Gottes ist ihm zeitlebens wichtig geblieben.

 

Pfarrer Helmut Itzek

 

Helmut Itzek war erst der zweite Pfarrer in der noch jungen, 1950 von Bergisch Gladbach losgelösten Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg. Obwohl der Krieg schon 15 Jahre vorbei war, waren seine Folgen auch in den späten 50er und frühen 60er Jahren noch deutlich spürbar. Die Menschen, die nach Westen geflohen oder vertrieben waren, mussten in der neuen Heimat äußerlich und innerlich ankommen. Die evangelischen Gemeinden wuchsen in der Zahl ihrer Glieder an.

 

Zusammen mit Pfr. Achim Quistorp versorgte Helmut Itzek damals einen riesigen Pfarrbezirk, der Bensberg, Herkenrath, Immekeppel mit umfasste. Er konnte herrliche Geschichten aus diesen Zeiten erzählen: Wie er mit seinem Heinckel-Roller zu den drei Gottesdiensten am Sonntag fuhr oder wie die Menschen schon früh am Morgen in das Gemeindehaus kamen, weil sich gleich daneben die Bushaltestelle befand. Der Pfarrer wurde damals noch viel selbstverständlicher von den Menschen aufgesucht und als Berater gefragt.

 

 

Die Jahre, in denen Helmut Itzek in Bensberg gewirkt hat, waren eine Zeit des Aufbaus. Auch unser Gemeindezentrum, dessen Fertigstellung nach seiner Pensionierung geschah, ist noch eine Frucht seiner Arbeit. Bis in seine letzte Lebenszeit hinein haben wir ihn noch gerne auf der Kanzel gesehen und seinen klugen Predigten zugehört. Predigen war seine große Leidenschaft. Seine letzte Predigt, die er nicht mehr hat halten können, beginnt mit den Worten: „Wahrheit ist nicht der Normalfall in unserem alltäglichen Leben“. Er stellt dann später die Sinnfrage und ob es besser sei, das Denken abzuschalten oder zum Nihilisten zu werden oder ob es nicht eben doch sinnvoll ist, als Christ zu leben, mit einem Wertekanon, der die Einzigartigkeit und Würde jedes menschlichen Lebens betont. Den Wert eines jeden Menschen zu erkennen, weil man die Augen nicht etwa zynisch vor der Wirklichkeit der gottlos scheinenden Welt verschließt, sondern den menschlichen und göttlichen Wert der Christusbotschaft ernst nimmt und annimmt, das ist für Helmut Itzek immer die Mitte gewesen. Auf diese Art und durch seine lange Zeit in unserer Gemeinde hat er Vieles in guter Weise geprägt, von dem wir heute noch zehren. Wir dürfen ihm dankbar sein.

   
 

Am 05. Juli verstarb Helmut Itzek im Kreise seiner Familie. In einem Gottesdienst haben wir ihn am 11. Juli verabschiedet. Er ist auf dem Bensberger Friedhof in Sichtweite seiner Kirche beigesetzt.

  "Lesenzeichen" lädt ein
Samstag, 08.11.2007

"Lesezeichen" läd am 08.11.2007 um 19.30 Uhr zum "literarisch - musikalischem Soirée" ein. Mit dabei: Lisa Heck, Nadja Witz (Zentrum für Schauspiel und Film, Köln) sowie Dr. Barbara Engelbert (Berg. Gladbach) mit Querflöte. Der Eintritt kostet 4,00 Euro. Gemeindezentrum Kippekausen, Am Rittersteg 1.

 

 
 
 
Neue Schritte wagen: Familienzentrum E.N.G.E.L.

Zusammen mit unserer Schwestereinrichtung Arche Noah in Kippekausen haben wir uns vor einem Jahr auf den Weg gemacht, um unser Angebot einer Kindertagesstätte zu dem eines Familienzentrums zu erweitern.

 

 

Der Weg hat sich gelohnt und seit einigen Monaten bieten wir nun zusätzlich auch viele Angebote, die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz oder bei ganz normalen Alltagsproblemen unterstützen und stärken sollen. Erzieherinnen und Mitarbeiter der verschiedensten Bildungs- und Beratungsstellen sind enger zusammengerückt, um nun noch umfangreicher für Familien da zu sein. Selbst Tauffamilien werden nun gemeinsam durch Pfarrer, Diakon und Kindergarten in unserer Gemeinde willkommen geheißen. Heute schon können wir sagen, dass sich dieser Weg gelohnt hat und sich die vie-len mühsamen Schritte, die wir gehen mussten, ausgezahlt haben. So konnten wir auf unserem Frühlingsfest zum Thema: "Neue Schritte wagen" über 300 Besucher begrüßen, die bei strahlendem Sonnenschein unsere Umstellung zum Familienzentrum feierten; unter anderem auch eines der ersten Taufkinder, das nach dem neuen Taufkonzept in unsere Gemeinde aufgenommen wurde.

Jetzt heißen wir auch ganz offiziell: Ev. Kindertagesstätte im Familienzentrum E.N.G.E.L.
( Ev. Netzwerk in Gemeinde für Erziehung und Leben). Lesen Sie hier mehr...

Wir sind stolz darauf, dass uns unsere Schritte so weit gebracht haben!
Verabschiedung von Frau Hannelore Bertrand

Wer kennt sie nicht, die freundliche Dame im Gemeindebüro, die Besucher empfängt, Auskünfte erteilt, den Monatsgruß organisiert, die Korrespondenz der Pfarrer erledigt, Telefonate führt, Amtshandlungen erfasst und Urkunden bei Taufen, Konfirmationen und Trauungen ausstellt, Listen bei Gemeindefahrten und Altenadvent erstellt, Geburtstagsgrüße versendet und dabei, in den allermeisten Fällen, gut gelaunt, einen ersten Anlaufpunkt für die Gemeinde bildet? Das ist unsere „Berti“, Hannelore Bertrand, eine „Institution“, die nun nach vielen Jahren im Dienst der Gemeinde in den Ruhestand geht. Begonnen hat alles 1978. Damals noch mit Amtsleiter Schüller, Frau Lührs und Frau Hund im damaligen Jugendheim, dort wo heute der Altbau des Gemeindezentrums ist. In diesen Jahren hat Frau Bertrand viele Menschen in ihrem Büro gesehen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Menschen aus der Gemeinde, die ehrenamtlich mithelfen, dass alles läuft, aber auch Menschen,

 

die zur Gemeinde kommen, wenn sie Hilfe brauchen und Not herrscht. Dass sie ihre Arbeit immer sehr präzise und zuverlässig organisiert hat, dass sie ihr auch noch flink von der Hand ging, war in alledem ein Glücksfall. Und wir anderen, die mit ihr zusammenarbeiteten, haben uns immer auf sie verlassen können. Das hat gut getan. Es ist klar, dass wir Frau Bertrand ordentlich verabschieden werden. Das wird am Sonntag, dem 1. April geschehen. Zunächst werden wir zusammen Gottesdienst feiern und dann im Gemeindecafé, in der ersten Etage des Gemeindezentrums, den Abschied bei „Kaffee und Häppchen.“

An dieser Stelle ein großes - Dankeschön - im Namen der ganzen Gemeinde - Wolfgang Graf

Grosses Kirchenstadtfest am 08. Juni 2007
in der Bensberger Fußgängerzone von 14.45 - 22.00 Uhr

Der Countdown läuft für den 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag im Rheinland. Aber nicht nur in Köln können es die Aktiven kaum noch erwarten, auch in Bensberg laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren – für das Kirchenstadtfest in der Fußgängerzone. Als Einstimmung auf diesen Event, beginnt am 18. Mai eine Schaufensterrallye. 13 Geschäfte haben in ihren Schaufenstern ein Wort versteckt, welche zusammen einen Lösungssatz ergeben. Die Gewinner werden dann während des Kirchestadtfestes um 18.00 Uhr auf der Bühne ausgelost.

 

 

"Alle sind willkommen", sagt Diakon Rainer Beerhenke, bei dem die Fäden zusammenlaufen. "Ob groß, ob klein, für jeden ist etwas dabei." Ganz besonders hat die evangelische Kirche die Familien im Blick. Wie in ganz Nordrhein-Westfalen, hat auch die Bensberger Kirchengemeinde ihre Aktivitäten vom Kindergarten bis zum Altenklub gebündelt und als Familienzentrum eine Anlaufstelle für das ganze Leben geschaffen. Und das soll auch beim Kirchenstadtfest am 8. Juni 2007 zum Ausdruck kommen, wenn es heißt: Kirche macht Spaß.

 

Informationen von der Wiege bis zur Bahre, dazu Sport, Spiel, Spannung für die Kinder, Nachdenkliches für die Erwachsenen und kreative Mitmachaktionen mit Pinsel und Palette.

 

"Der Begriff Kirche wirkt für manche Menschen verstaubt und überholt, aber wir werden zeigen, dass kirchliches Engagement jeden von uns im Alltag auf Schritt und Tritt begleitet", sagt Beerhenke.

 

Zur Eröffnung um 14.45 Uhr werden Bürgermeister Klaus Orth und der für den Wahlkreis zuständige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach erwartet. Ihre Grußworte werden musikalisch umrahmt vom Kinderchor der evangelischen Grundschule. Anschließend ist gut drei Stunden lang die Flaniermeile mit mehr als 20 Aktions- und Informations-pavillons geöffnet.

 

"Bensberg macht mit"-Logo

 

Dabei kommt der Spaß nicht zu kurz: Hüpfburg für die Kleinen, Basketball und Outdoor-Sport, Acrylmalerei und Mitsingaktionen, Stockfiguren bauen und Bilderbuchkino und natürlich Kaffee und frische Waffeln. Alle beteiligten Gruppen freuen sich auf viele Begegnungen unter dem Kirchentagsmotto "Lebendig und kräftig und schärfer". Gegen 19 Uhr ist ein Gottesdienst auf der Bühne der Bensberger Fußgängerzone geplant – mit dabei ein Gospelchor, ein Projektchor mit über 30 motivierten Sängerinnen und Sängern. Der Abschluss des Festes soll ein Genuss unter freiem Himmel sein: Gaumenfreuden vom Grill mit mediterraner Livemusik.

 

14.45 Uhr Eröffnung des Kirchenfestes mit Bürgermeister Klaus Orth und Bundestagsabgeordnetem

                Wolfgang Bosbach

15.00 Uhr Großes Familienprogramm für Jung und Alt an über 20 Aktions- und Informationspavillons
18.00 Uhr Bekanntgabe der Gewinner des Bibelquiz
19.00 Uhr Open-Air-Gottesdienst auf der Bühne
20.00 Uhr Grillen mit mediterraner Livemusik rund um das Restaurant "Die Kneipe" oberhalb der

                     Fußgängerzone

 

Laden Sie sich hier den Flyer samt Teilnahmekarte am Gewinnspiel herunter!

Event des Jahres: Der 31. Evangelische Kirchentag in Köln
Der Kirchentag bittet uns um Gastfreundschaft!

Wir suchen Menschen, die mithelfen, junge Leute vor Ort in unseren Schulen zu betreuen. Fünf Tage werden ca. 480 junge Leute in der evangelischen und katholischen Grundschule, sowie im AMG und im JGR auf Luftmatratzen und Isomatten übernachten. Am Morgen hilft ein gutes Frühstück, den Tag in angenehmer Atmosphäre zu beginnen. Dazu brauchen wir SIE als „Kaffeekocher/rin“ und „Fragenbeantworter/rin“ zu Fragen wie: Wo sind die Duschen? Wo die Toiletten? Wie finde ich zur Straßenbahn oder zum Bus? Nette Antworten helfen und schaffen gute Erlebnisse für Gast und Gastgeber. Bitte melden Sie sich!

Infos: Diakon Rainer Beerhenke, Tel. 02204/587714, oder beerhenke@kirche-bensberg.de

Auch wenn Sie darüber hinaus noch ein Zimmer als Privatquartier über haben würden wir uns freuen! Und schließlich möchten wir Sie ermutigen, selbst am Kirchentag teilzunehmen.In dieser Zeit finden ca. 3000 Veranstaltungen an 250 Orten statt. Es wird einen Markt der Möglichkeiten geben sowie Vorträge, Bibelarbeiten, Musik, Theater u.v.m. Hier ein kurzer Programm-Überblick:

Mittwoch, 6. Juni: 17.30 Uhr Eröffnungsgottesdienste, anschließend ab 19 Uhr „Abend der Begegnung“ zwischen Hohenzollernbrücke und Deutzer Brücke.

Donnerstag, 7. Juni, bis Samstag, 9. Juni:
ab 9.30 Uhr Bibelarbeiten, ab 10.00-23.00 Uhr Markt der Möglichkeiten und weitere Veranstaltungen.

Freitag, 8. Juni 15.00 Uhr – 22.00 Uhr
An diesem Tag präsentiert sich unsere Kirchengemeinde in der Bensberger Fußgängerzone. Ein buntes Familienfest schafft Kontakt zu Ihrer Gemeinde vor Ort. Viele Aktionen und Verpflegung zu familienfreundlichen Preisen warten auf Sie. 19.00 Uhr gibt es dann einen OPEN AIR Gottesdienst auf der Naturbühne. Anschließend soll der Tag mit Livemusik, Grillen und einem guten Kölsch ausklingen.

Freitag, 8. Juni 20.00 Uhr
Feierabendmahl in der Zeltkirche Kippekausen für Gemeinde und Gäste des Kirchentages.

Sonntag, 10. Juni: ab 10 Uhr Schlussgottesdienst
Viele aktuelle Informationen zum Kirchentag finden Sie unter: www.Kirchentag.net

Viele bunte Fischchen in Erwartung der Gäste
Evangelische Kirche in Bensberg bereitet sich auf den Kirchentag vor

Der Haifisch hat blaue Flossen und einen grünen Bauch. "Sieht doch gut aus", meint „Straßenmaler" Lukas, der kräftige Kreidestriche aufs Pflaster der Fußgängerzone zeichnet. Emsig waren gestern Morgen auch die übrigen Schüler aus der 3a und 4b der Evangelischen Grundschule dabei, 150 bunte Fischchen auf den Straßenbelag zu malen. "Der friedliche Fisch mit Haiflosse ist Symbol des Evangelischen Kirchentags", erklärt Diakon Rainer Beerhenke. Ein Großereignis: Vom 8. bis 10. Juni werden über 100000 Besucher in Köln erwartet. "Lebendig und kräftig und schärfer" lautet das Kirchentagsmotto, das bis nach Bensberg ausstrahlen soll. "Noch, genau 150 Tage", erklärt der Diakon das Zahlenspiel mit den Fischen. 500 Jugendliche aus ganz Deutschland werden während des Kirchentags in Bensberg erwartet. Albertus-Magnus-Gynmasium, Johannes-Gutenberg-Realschule plus Grundschulen sind als Schlafplätze vorgesehen. Höhepunkt in Bensberg soll ein "Kirchenstadtfest" werden, das für Freitag, 8. Juni, in Planung ist. Rund 15 Pavillons will die Kirchengemeinde in der Fußgängerzone aufschlagen, abends wird es einen Open-Air-Gottesdienst geben. Die Evangelische Kirche in Bensberg sucht noch Helfer: (022 04) 5 87 70.

Text: Bergische Landeszeitung, 10.01.2007

Verabschiedung von Frau Hannelore Bertrand

Wer kennt sie nicht, die freundliche Dame im Gemeindebüro, die Besucher empfängt, Auskünfte erteilt, den Monatsgruß organisiert, die Korrespondenz der Pfarrer erledigt, Telefonate führt, Amtshandlungen erfasst und Urkunden bei Taufen, Konfirmationen und Trauungen ausstellt, Listen bei Gemeindefahrten und Altenadvent erstellt, Geburtstagsgrüße versendet und dabei, in den allermeisten Fällen, gut gelaunt, einen ersten Anlaufpunkt für die Gemeinde bildet? Das ist unsere „Berti“, Hannelore Bertrand, eine „Institution“, die nun nach vielen Jahren im Dienst der Gemeinde in den Ruhestand geht. Begonnen hat alles 1978. Damals noch mit Amtsleiter Schüller, Frau Lührs und Frau Hund im damaligen Jugendheim, dort wo heute der Altbau des Gemeindezentrums ist. In diesen Jahren hat Frau Bertrand viele Menschen in ihrem Büro gesehen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Menschen aus der Gemeinde, die ehrenamtlich mithelfen, dass alles läuft, aber auch Menschen,

 

die zur Gemeinde kommen, wenn sie Hilfe brauchen und Not herrscht. Dass sie ihre Arbeit immer sehr präzise und zuverlässig organisiert hat, dass sie ihr auch noch flink von der Hand ging, war in alledem ein Glücksfall. Und wir anderen, die mit ihr zusammenarbeiteten, haben uns immer auf sie verlassen können. Das hat gut getan. Es ist klar, dass wir Frau Bertrand ordentlich verabschieden werden. Das wird am Sonntag, dem 1. April geschehen. Zunächst werden wir zusammen Gottesdienst feiern und dann im Gemeindecafé, in der ersten Etage des Gemeindezentrums, den Abschied bei „Kaffee und Häppchen.“

An dieser Stelle ein großes - Dankeschön - im Namen der ganzen Gemeinde - Wolfgang Graf

Birgit Jung ist da!

Liebe Bensberger: Wir werden uns ab dem 01.12.2006 wohl begegnen: denn dann komme ich frisch nach dem zweiten theologischen Examen aus Berlin als Pfarrerin z.A. zu Ihnen. Ich, das heißt: Birgit Jung. Ich bin selber Berlinerin, gehöre aber zur rheinischen Landeskirche. Was möchten Sie wissen? Dass ich 32 Jahre jung bin und verheiratet? Oder eher, dass ich leidenschaftlich gerne Motorrad fahre? Aber vielleicht interessieren Sie sich ja auch dafür, dass ich evangelische Theologie an der kirchlichen Hochschule Wuppertal, in Marburg/Lahn und Berlin studiert habe? Und weil mich selbst meine Lieblingsfächer, Kirchengeschichte und Neues Testament, nicht voll ausgefüllt zu haben scheinen, ich bald nach den Sprachkursen auch noch das Studium der Islamwissenschaften aufgenommen habe.

 

 

 

Das Vikariat in Berlin ist völlig anders aufgebaut als im Rheinland, so dass ich neben der Zeit in einer Gemeinde auch viel länger an einer Schule war und fast ein halbes Jahr im ehrwürdigen alten Predigerseminar in Wittenberg gewohnt und gelernt habe.

 

Zum Vikariat gehörte auch die inhaltliche Schwerpunktsetzung in Form eines Spezialvikariates, für das ich gut fünf Monate lang bei der Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gelernt und gearbeitet habe, um Strukturen und Handlungsfelder diakonischer Arbeit kennen zu lernen.aum nötig zu erwähnen, dass ich leidenschaftlich gerne Gottesdienste feiere und unserer Landeskirche für die Examensgabe zum ersten theologischen Examen besonders dankbar bin – denn die Taufagende findet bei mir gerne Verwendung...Mit Paul Gerhardt: „Nun lasst uns gehen und treten mit Singen und mit Beten zum Herrn, der unserm Leben bis hierher Kraft gegeben.“ Ich freue mich sehr auf unsere gemeinsame Zeit und wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen.

Ihre Birgit Jung

   
Alten- & Familienhilfe Bensberg e.V.
Helfen und Hilfe empfangen macht Freude

Wir, die Alten- und Familienhilfe-Bensberg e V, verstehen uns als erweiterte Nachbarschaftshilfe. Seit 1983 kümmern wir uns in diesem Sinne um ältere und hilfsbedürftige Menschen im Raum Bensberg, Moitzfeld und Herkenrath. Wir springen kurzfristig ein, wenn akute Notlagen bestehen und helfende Angehörige fehlen oder überfordert sind.

Wir suchen mit den Familien nach Wegen der Unterstützung, wenn Notlagen bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen dauerhaft bestehen bleiben.

Wir werden getragen von den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden sowie dem Deutschen Roten Kreuz.

Für unsere Hilfe berechnen wir zwischen Euro 6,00 und Euro 9,50 pro Stunde – je nach Art des Einsatzes. Wir helfen auch bei eingeschränkter Zahlungsfähigkeit. Unsere Hilfe be­schränkt sich nicht auf Vereinsmitglieder.

Was wir tun:

- Wir helfen im Haushalt, zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt. Wir übernehmen
  gelegentliche Einkäufe und Gartenarbeiten.
- Wir betreuen Kinder bei Erkrankung der Mutter oder des Vaters.
- Wir begleiten bei Arztbesuchen und helfen bei Behördengängen.
- Wir betreuen Kranke, um pflegende Angehörige zu entlasten.

Lesen Sie in der Rubrik "Sozialberatung" mehr über unsere Arbeit...

Laden Sie sich hier unseren INFO-FLYER mit Beitrittserklärung als PDF-Datei herunter!

   
Vikarin Maren Wissemann verabschiedet sich
Abschiedsgottesdienst findet am 29.10.2006 in Bensberg statt

Seit April 2004 bin ich Vikarin hier in der Gemeinde. Nach zweieinhalb sehr schönen und erfüllten Jahren in Bensberg neigt sich meine Vikariatszeit ihrem Ende zu.

 

Maren Wissemann

 

In diesem Sommer mache ich mein 2. Theologisches Examen. Die schriftlichen Arbeiten sind bereits abgegeben, die mündlichen Prüfungen stehen im September an. Neben allem Lernen und Überlegen, wie es nach dem Examen weitergeht, heißt es jetzt Abschied nehmen von Bensberg.

 

Ich bin sehr froh über die Zeit, die ich hier leben und arbeiten konnte, über viele schöne Begegnungen mit Menschen, die ein Stück Weg mit mir zusammen gegangen sind und Bensberg sehr schnell auch zu „meiner“ Gemeinde haben werden lassen. Ich wünsche der Gemeinde für ihren weiteren Weg und die anstehenden Veränderungen Entschlossenheit und kreative Gestaltungsideen, Freude am Zusammensein in allen Lebensbereichen der Gemeinde und eine tragfähige Vision davon, mitten in dieser Welt Kirche vor Ort zu sein, für die Menschen und mit allen Menschen, die sich ansprechen lassen

Ich habe viel Offenheit, weites Denken und Freiheit im besten evangelischen Sinn in dieser Gemeinde erlebt und wünsche Ihnen, dass Sie diese Grundhaltung bewahren und weiter ausbauen können!

Alles Gute, Gottes Segen und  AUF WIEDERSEHEN!

Maren Wissemann

P.S.: Am 29.10.06 werden wir um 10 Uhr in Bensberg meinen Abschiedsgottesdienst mit anschließendem Brunch im Gemeindezentrum feiern. Dazu möchte ich Sie ganz herzlich einladen und freue mich darauf, Sie zu sehen!

Das war der Vater-Kind-Paddeltag 2006
Ein Rückblick

Unter dem Motto „Es gibt für Väter kein schlechtes Wetter!“ fand am 17. Juni 2006 der diesjährige "Vater-Kind-Paddeltag" statt.

 

"Am Väter/Kinder Paddeltag machte eine wilde Meute aus Bensberg unten Führung des Flottenadmirals Rainer Beerhenke die Sieg unsicher. Von Indianern über Trapper bis Eskimos war alles vertreten. Mit kleinen Land und Schwimmpausen ging es gemütlich stromabwärts. Der Tag klang mit einer Grillparty in Kürten aus.  Danke Rainer - die Tour hat einen Riesenspaß gemacht!" M. Pixberg

  Bilder: R. Beerhenke und Martin Pixberg
 

Laden Sie sich hier ein selbstentpackendes Archiv mit 25 hochaufgelösten Bildern herunter (12 MB).

Gemeinden rücken zusammen - wir auch!
Das neue Verwaltungsamt Rhein-Berg ist gegründet

Unter seinem Dach sind nun die Verwaltungen der Kirchengemeinden Bergisch Gladbach, Bensberg, Altenberg-Schildgen, Kürten-Delling und Lindlar vereint. Zwar sind Sparmaßnahmen der Grund dafür, gleichzeitig sehen wir darin aber auch eine Chance: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich mehr spezialisieren, Arbeitsfelder werden konzentriert und auch Vertretungsregelungen sind einfacher zu gewährleisten. Die Mitarbeiterinnen Frau Dahm, Frau Grünwald und Frau Hackert sind seit Mitte Juni in die Richard-Seiffert-Straße 14 in Bergisch Gladbach umgezogen. Personalangelegenheiten, Buchhaltung, Kindergartenabrechnungen usw. werden dann dort angesiedelt sein. Die Selbständigkeit der Kirchengemeinde Bensberg bleibt natürlich weiterhin erhalten.

Nach über 50 Jahren (seit Gründung der Kirchengemeinde Bensberg am 01.04.1950) ist dies intern eine große Veränderung, aber das Pfarrbüro Bensberg bleibt - wie gewohnt - im Gemeindehaus, Gladbacher Straße 6. Sie erreichen dort Frau Bertrand und Frau Müller montags bis freitags in der Zeit von 8.00 bis 13.00 Uhr. Kirchbuchangelegenheiten, Amtshandlungen, Monatsgruß werden weiterhin dort erledigt. Ebenfalls das Pfarrbüro Refrath (Wittenbergstr. 1) bleibt erhalten. Frau Reiländer und Frau Förstel erreichen Sie dort montags bis freitags in der Zeit von 9.00 bis 12.30 Uhr.

Die Adressen der drei Anlaufstellen erfahren Sie unter "Kontakt"!

Goldene Konfirmation
Unsere Gemeinde feierte am zum ersten Mal das Fest der Goldenen Konfirmation

Wenn im Frühjahr die Festtags-Termine der Kommunion und Konfirmation bekannt werden, erinnere ich mich stets an meine Konfirmation. Vor 50 Jahren wurde ich am 3. April in unserer Kirche von Pfarrer Hager konfirmiert. Hiervon habe ich noch ein Gruppenfoto. Da lag es nahe, mit anderen einmal über die Möglichkeit einer Feier zu sprechen. Fraglich war nur, wie kommt man an die Namen und Anschriften. Zu einigen dieser ehemaligen Konfirmanden besteht noch Kontakt, so dass dann nach und nach eine Namensliste erstellt werden konnte.

 
Bild: Tom Weber

von links untere Reihe: Hella Siebertz, Helga Honnen, Frau Schwarz (Mutter von Renate Vierkotten), Margret Penner, Wiltrud Mayer, Renate Vierkotten, Wolgang Philippek, Karl-Heinz Hoch oben links: Erika Scholtz, Rita Feldmann, Ingrid Müller, Frau Dickmeis (Mutter von Frau Müller und Frau Mayer) und Pfarrer Wolfgang Graf

 

Diese Idee trug ich gemeinsam mit Karl-Heinz Hoch Herrn Pfarrer Graf vor. Die Vorbereitungen wurden in Angriff genommen. Jetzt war der Festtag gekommen. Allmählich trafen ab etwa 9.30 Uhr die ersten Gäste bei herrlichem Sonnenschein ein. Ach, war das seltsam aber schön, einige erstmals wieder zu sehen. Immerhin waren es 10 der Ehemaligen, überwiegend mit ihren Partnern. Der Gottesdienst wurde mal in einer besonderen Art gestaltet. Neben dem Feiern des Jubiläums wurde der Gottesdienst durch zwei Taufen zu einem einmaligen Fest, dazu der Gesang einer Sopranistin und die Einlage eines Zusammenspiels mit Kastagnetten in Orgelbegleitung.

Nach dem Gottesdienst gab es ein Frühstück im Gemeindezentrum. Hier durfte sogar mit vollem Mund gequasselt werden - Erinnerungen über Erinnerungen. In einem Lichtbildervortrag wurde von Herrn Böringer das uralte, alte und neue Bensberg vorgestellt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen gab Herr Graf einen Rückblick über die letzten Jahre der Gemeinde und rund um die Veränderung des Kirchleins. Gegen 16.00 Uhr klang dieser dieser herrliche Tag des Beisammenseins aus.

Margret Penner

Ein Jahr in der neuen Kirche
Eine vorläufige Bilanz

Zu tun gibt’s ja immer noch was, das ist klar. Eine Garderobe? Kommt noch! Bänke vor der Kirche? Kommen noch. Wann tut es das Mikro? Immer mal wieder, wenn keiner am Verstärker fummelt. Aber sonst ist vieles gut und schön, so wie wir uns das auch vorgestellt haben!

  Neuer Altar der umgebauten Kirche

Am Heiligen Abend 2003 sind wir das erste mal wieder offiziell in der erneuerten Kirche gewesen. Im Januar war die Neu- Inbesitznahme und ab da lief dann wieder der Normalbetrieb. Deutlich zeigten sich die Verbesserungen: Die lichtere Atmosphäre, das dichtere „Dran-Sein“ am Gottesdienst, die Bedeutung der Mehrplätze usw.

Übers Jahr habe ich immer wieder Gruppen und Einzelnen die Kirche gezeigt und erklärt, und der einhellige und durchgängige Kommentar war positiv. Viele, die von draußen sahen, dass jemand da war, kamen auch noch schnell hinzu. Die Bensberger waren neugierig, wie es geworden war und auch die katholischen Schwestern und Brüder ließen es sich nicht nehmen, der Einladung zu folgen, die wir ausgesprochen hatten.

Für Brautpaare hat sich die Attraktivität scheinbar noch einmal erhöht, jedenfalls gab es so viele Trauungen, wie schon lange nicht mehr. Und auch die neue Gottesdienstform, die wir unter dem Namen „Unterwegs“ anbieten, hat sich in der neuen Kirche als durchschlagender Erfolg erwiesen. Fast alle dieser Gottesdienste hatten so viele Teilnehmer wie an Heilig Abend oder Konfirmation und es ist schön zu sehen, wie gerade die jüngere Generation sich in diesem Gotteshaus aufgenommen fühlt.

Aber auch draußen, vor der Tür, auf dem kleinen Platz ist zu beobachten, dass ganz wie von selbst immer noch einzelne Grüppchen nach den Gottesdiensten stehen bleiben. Die Architektur wirkt ohne Worte. Garderobe? Wie gesagt, kommt noch. Ebenso die Bänke an der Rundmauer. Wir stehen im Augenblick kurz vor Erstellung der Endrechnung und es ist ganz schön spannend, ob es einen Bau geben kann, der so viel kostet, wie er kosten sollte. Schau’n mer mal! Die Bilanz nach einem Jahr sieht gut aus. Das Wagnis hat sich gelohnt. Gott sei Dank!

Ihr Pfr. Wolfgang Graf

 

Lesen Sie hier mehr über den Umbau 2003...

 

Neues Antependium eingetroffen !

Antependium heißt „was vorne runter hängt“, mit anderen Worten das Tuch auf dem Altar, mit dessen Hilfe die Kirchenjahreszeit erkannt werden kann. Nach dem Umbau der Kirche passten unsere alten Antependien nicht mehr zur Form des Altars. Darum haben wir vier neue Altartücher bei dem renommierten Künstler Andreas Felger bestellt. Seine Entwürfe werden nun von der Weberin Frau Lackner umgesetzt. Das erste Antependium (Grundfarbe Violett) für Advent und Passion hat Andreas Felger nun fertig gestellt und persönlich vorbeigebracht. Im Monatsgruß Dezember wird das Tuch und sein Bild ausführlich beschrieben werden.