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"Ev. Kirchengemeinde Bensberg, Bezirk 1" - "Gemeindemitarbeiter in Bensberg" |
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"PresbyterInnen" - "Unser Gemeindeamt" - "Die Geschichte der Ev. Kirche Bensberg" |
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| Ev. Kirchengemeinde Bensberg, Bezirk 1 | ||||||||
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Die Sozial- und Bevölkerungsstruktur des Bezirks ist gemischt. So wie Bensberg auf der Grenze zwischen dem eher dörflichen Bergischen Land und der Großstadt Köln liegt, so ist auch die Bevölkerung der Stadt und die Sozialstruktur der Gemeinde gemischt. Bensberg gehört zu den Orten in Nordrhein-Westfalen mit dem höchsten Steueraufkommen, hat aber ebenso soziale Brennpunkte, wie zum Beispiel in der „Klein Manhattan" genannten Hochhaussiedlung. Andere Stadtteile, wie zum Beispiel Moitzfeld, sind noch fast dörflich im Charakter und im sozialen Miteinander. |
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Der Ort hat große Attraktivität für Stadtflüchtlinge, insbesondere junge Familien mit Kindern, die aus Köln zuziehen. Diesem Umstand haben wir den relativ stabilen Mitgliederbestand der Gemeinde zu verdanken. |
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Das demographische Verhältnis der Altersgruppen in unserer evangelischen Gemeinde ist ausgeglichen. Der Zahl der Menschen über 70 Jahren entspricht in etwa die Zahl der unter Zwanzigjährigen. Insgesamt ist das ein gutes Feld für eine klassische Gemeindearbeit, aber auch für eine offene Gemeinde, die bereit ist, sich für neue Ideen zu interessieren. |
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| Pfarrer und Diakon in Bensberg | ||||||||
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| Presbyterinnen und Presbyter | ||||||||||||||
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Außerdem haben wir viele
ehrenamtliche Mitarbeiter, die zum Beispiel - unseren Monatsgruße verteilen, - Sie besuchen - ein- bis zweimal im Jahr Ihre Spende für die Diakoniesammlung erbitten |
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Und wenn Sie sich vorstellen können, an einer Stelle in unserem Bezirk mitzuarbeiten, sagen Sie es einer der oben genannten Personen. Rufen Sie uns an oder sprechen Sie uns nach dem Gottesdienst an. Hier können Sie sich sogar im Rahmen des Ehrenamtsjahres 2008 online anmelden. |
| Die Geschichte der Evangelischen Kirche in Bensberg | |||||||
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Wo damals der Anstaltspfarrer wohnte, ist heute eines der Restaurants des Schlosshotels, die Enotheka, untergebracht. Zum Schloss gehörte die Schlosskapelle, die zwischen den beiden Hauptflügeln des Schlosses untergebracht war. Ein langer, heller Saal, an dessen Chorwand Altar und Kanzel zu finden waren. |
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Mit dem Zusammenbruch des Kaiserreiches 1918/19, nach dem Ersten Weltkrieg, ging die Zeit der Kadettenanstalt zu Ende. Dennoch behielten die Bensberger ihren Gottesdienstraum im Schloss, der nämlich nicht nur von den Kadetten genutzt worden war, sondern auch den wenigen Bensberger Evangelischen als ihre "Kirche" diente. Frühere evangelische Gemeinden, lutherisch oder reformiert, hatten sich nicht halten können, eine eigene Kirche gab es nicht. Darum wurden die Bensberger Evangelischen auch von Bergisch Gladbach aus mit Geistlichen versorgt. |
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Anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens der Kirche, 1988, schrieb Pfarrer Helmut Itzek für die Festschrift "Die Sensationen von heute kommen morgen in das Fernsehen, die großen Ereignisse von gestern und vorgestern kann man in Geschichtsbüchern nachlesen. Ich will erzählen von unserem kleinen, weißen Kirchlein auf dem Berge, das weder in das Fernsehen noch in die dicken Geschichtsbücher kommt und doch einen Zeitabschnitt von einem halben Jahrhundert widerspiegelt....Die Kirche in Bensberg ist in der Zeit des "Dritten Reiches" gebaut worden. Es war keine Zeit, in der man sonst Kirchen baute. Die Machtergreifung durch Hitler und seine Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) am 30. Januar 1933 schien in den ersten Tagen für viele Christen kein bedrohliches Zeichen für die Kirche zu sein..." |
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Nach dieser "Machtergreifung" fanden die neuen Machthaber eine andere Verwendung für das Bensberger Schloss. Es wurde NAPOLA, d.h. Nationalpolitische Erziehungsanstalt. Hier sollten junge Menschen im Sinne der Partei erzogen werden. Die evangelische Kapelle hatte daher zu verschwinden. Anders als die Pfarrer, die von Bergisch Gladbach aus Bensberg versorgten, und die zu den nazifreundlichen Deutschen Christen (DC) zählten, waren die Bensberger Christen Anhänger der BK, der Bekennenden Kirche. Sie erwarben zunächst ein altes Haus an der Gladbacher Straße, in dem heute das Gemeindeamt untergebracht ist, für ihre Gottesdienste. Spannungen zwischen diesen beiden Fronten der Evangelischen in Bensberg und Gladbach hatten dazu geführt, dass den Evangelischen Bensbergern die Teilnahme am Gottesdienst in Bergisch Gladbach verwehrt worden war. Darum war es nahe liegend, den Plan für ein eigenes Gotteshaus zu fassen. |
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Am 26.Juni 1938 wurde dann der erste feierliche Gottesdienst in der neuen Kirche gehalten. Im Januar 1938 war Richtfest gefeiert worden. Architekt Schönhagen übergab den Schlüssel der Kirche an den Generalsuperintendenten Stoltenhoff. Zur Einweihung hatte der junge Organist Hugo Rudolf Hanebeck eine Festkantate komponiert. |
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Bis der Zweite Weltkrieg ausbrach, waren es nur noch neun Monate. Sicher ist unsere Kirche in Bensberg eine von ganz wenigen, die in dieser Zeit gebaut werden konnten. Natürlich war die Ausstattung sehr sparsam. Zusätzlich hatte bei einem Bombardement gegen Ende des Krieges der Bau durch eine Luftmine gelitten. Viele der Schäden waren nur notdürftig renoviert worden. Nach dem Ende des Krieges änderte sich die konfessionelle Lage im Kölner Umland schlagartig. Tausende von Flüchtlingen und Vertriebenen strömten in den Westen und brachten ihr evangelisches Bekenntnis mit. Für das "hillige Kölle" und seine zu über 90% katholische Bevölkerung war es eine Umstellung, nun auf einmal fast 50% Evangelische und sogar "Pimokken" bei sich zu haben, wie der Name für die Menschen aus dem Osten unfein lautete. In Bensberg war es nicht anders. Die Kirche wurde zu klein, hinzu kamen die Mängel, die im Krieg und in den Jahren danach entstanden waren. |
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So kam man in den frühen 70er Jahren zu dem Entschluss, umzubauen. Architekt Mehlau drehte 1973 den Innenraum der Kirche um 180 Grad und gewann damit weiteren Raum. Die Innengestaltung wurde lichter, der graue Anstrich wurde gegen weiße Wände und eine Decke eingetauscht, die in den bergischen Farben grün, gelb und rot gehalten war. |
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In dieser Form hat die Kirche bis zum Jahr 2003 bestanden. |
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