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Häufig gestellte Fragen - F.A.Q.

Frequently Asked Questions, kurz FAQ, steht für "häufig gestellte Fragen" und sind eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten zu einem Thema.

Unten geben wir Ihnen diese Antworten...

Wie heirate ich in der Evangelischen Kirche Bensberg?

Die kirchlichen Trauungen werden meistens samstags gefeiert. Als Brautpaar können Sie aber auch einen anderen Wochentag wählen. Allerdings gibt es einige Ausnahmen, beispielsweise in der Karwoche vor Ostern. Melden Sie sich daher bitte früh genug an bei Ihrem Pfarrer/ Ihrer Pfarrerin.

Bitte beachten Sie, die Kirchenordnung der EKiR sagt im Artikel 89:
„Die Trauung setzt voraus, dass beide Eheleute einer christlichen Kirche angehören und wenigstens die Ehefrau oder der Ehemann Mitglied der evangelischen Kirche ist. Gehört die Ehefrau oder der Ehemann keiner christlichen Kirche an, kann ausnahmsweise eine Trauung gefeiert werden, wenn die evangelische Ehefrau oder der evangelische Ehemann das wünscht, der oder die jeweils andere zustimmt und sich im Traugespräch bereit erklärt, das christliche Verständnis der Ehe zu achten.
Vor der Trauung führt Ihr Pfarrer bzw. Ihre Pfarrerin ein Gespräch mit Ihnen.
Wenn Sie bei uns getraut werden möchten und bisher zu einer anderen Kirchengemeinde gehören, dann benötigen Sie von Ihrer heimatlichen Kirchengemeinde eine Bescheinigung.
Gleiches gilt für Ihre Trauung in einer anderen Gemeinde, wenn Sie an sich zu unserer Kirchengemeinde gehören. (Die Bescheinigung wird „Dimissoriale“ genannt.)

Ökumenische Trauung
Wünschen Paare unterschiedlicher Konfession eine ökumenische Trauung in der evangelischen Kirche, dann wird der katholische Pfarrer um „Assistenz“ gebeten. Umgekehrt ist es auch möglich. Da mehrere Gemeinden beteiligt sind und die Anmeldung auf beiden Pfarrämtern erfolgen muss, dauern die Formalitäten etwas länger.
Melden Sie sich also bitte rechtzeitig.

Silberne/ Goldene/ Diamantene Hochzeit
Möchten Sie nach 25, 50 0der 60 Jahren Ihren Hochzeitstag im Rahmen eines Gottesdienstes feiern, dann lassen Sie es uns bitte früh genug wissen.

Wie und wo kann ich mein Kind taufen lassen?

Taufen im Sonntagsgottesdienst
Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, dann melden Sie dies bitte bei einem der Pfarrer/ Pfarrerinnen mindestens vier Wochen vor dem gewünschten Termin an. Das gilt auch, wenn Ihr Kind in einer anderen Gemeinde getauft werden soll. Sie erhalten dafür eine Bescheinigung von uns, Ihrer Heimatgemeinde.

Nach der Anmeldung erfolgt ein Taufgespräch des Pfarrers oder der Pfarrerin mit den Eltern und, soweit möglich, mit den Paten.
Die Eltern sollten Mitglied der evangelischen Kirche sein. Gehört kein Elternteil unserer Glaubensgemeinschaft an, kann das Kind nicht evangelisch getauft werden. Jeder Täufling muss - bei der Säuglingstaufe - mindestens einen Paten haben.

Getauft wird bei uns in der Regel während des normalen Gemeinde-Gottesdienstes.

Nottaufe
Gerät ein ungetauftes Kind plötzlich durch Erkrankung oder Unfall in Todesgefahr, und es ist kein Geistlicher erreichbar, können alle Getauften die Nottaufe vollziehen.
Dabei wird die Formel „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ gesprochen und der Kopf des Täuflings dreimal mit Wasser übergossen.
Eine Nottaufe soll dem zuständigen Pfarramt unverzüglich gemeldet werden.

Wie trete ich in die Kirche ein?

Eintritt
Wenn Sie keiner christlichen Kirche angehört haben oder angehören und der evangelischen Kirche beitreten wollen, dann wenden Sie sich bitte an das Pfarramt.
Nach einem Gespräch mit dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin werden Sie als Erwachsener in einem Gottesdienst getauft und in die Kirche aufgenommen.

Übertritt
Wenn Sie Mitglied einer anderen christlichen Kirche sind und der evangelischen Kirche beitreten möchten, ist folgendes zu beachten:
Sie müssen zunächst beim Amtsgericht den Austritt aus der bisherigen Religionsgemeinschaft erklären.
Danach wenden Sie sich an den evangelischen Pfarrer bzw. die Pfarrerin oder an die Kircheneintrittsstelle an der Antoniterkirche, Schildergasse 57 in Köln und beantragen die Aufnahme in die evangelische Kirche.
Nachdem Sie von dem Pfarrer/in eine Einführung in den evangelischen Glauben erhalten haben, können Sie in die evangelische Kirche aufgenommen werden.

Wiedereintritt
Wenn Sie aus der evangelischen Kirche ausgetreten sind und den Wunsch haben, wieder einzutreten, gilt der gleiche Ablauf wie beim Übertritt. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an den Pfarrer bzw. an die Pfarrerin.

Konfirmandenunterricht

Wie gestaltet sich der Konfirmandenunterricht unserer Gemeinde?
Der Konfirmation geht eine kirchliche Unterweisung voraus, in der die Inhalte des Glaubens vermittelt und erarbeitet werden. Jugendliche, die bis Ende Juni das 12. Lebensjahr vollendet haben und in die 8. Klasse kommen, sind eingeladen, am Konfirmandenunterricht teilzunehmen.
Wenn es soweit ist, werden die Jugendlichen von unseren Pfarrer angeschrieben.

Der Unterricht dauert ca. ein Jahr. Er beginnt nach den Osterferien und endet mit dem Konfirmationsgottesdienst. Die Pfarrer unterrichten die Jugendlichen zusammen mit den Jugendleitern und einem Team aus ehrenamtlichen Helfern. Bei der Vermittlung setzen sie auch auf die Mitarbeit der Eltern der Konfirmanden. So erfahren die Jugendlichen, dass Glauben nicht nur mit dem Pfarrer zu tun hat, sondern mit allen Menschen in der Gemeinde. Sie erleben, wie sich Erwachsene für ihren Glauben einsetzen und Verantwortung übernehmen und sich mit ihnen als Jugendlichen ernsthaft auseinandersetzen.

Durch die Hilfe der ehrenamtlichen Mitarbeiter können aber auch kleine Lerngruppen gebildet werden.
Aufgaben und Fragen, die sich in der großen Runde der Konfirmanden ergeben haben, lassen sich so besser klären.Zum Ende der Konfirmandenzeit geht es auf eine Wochenendfahrt.

Der Konfirmationsgottesdienst wird in der Regel am 2. Sonntag nach Ostern (Kantate) gefeiert. Wenn die Konfirmandengruppe sehr groß ist, dann kann sie zur Konfirmation auf mehrere Sonntage aufgeteilt werden.

Natürlich sind auch Jugendliche willkommen, die nicht getauft sind.
Die Taufe erfolgt dann während der Konfirmandenzeit oder am Tag der Konfirmation.

Wofür sind unsere Kollekten bestimmt?“

Liebe Gemeinde,
„in den Bankreihen sammeln wir heute…/ und am Ausgang für…..“
Worte, die wir aus den Abkündigungen kennen. Im Gottesdienst wird für andere gesammelt. Aber wieso eigentlich und warum gerade für dieses oder jenes?
Das Geben von Spenden ist schon im vorchristlichen Judentum gang und gäbe. Im frühen Christentum ist die Unterstützung der Armen von Anfang an Teil des Gemeindelebens gewesen. Die Gläubigen brachten Naturalien in den Gottesdienst und diese wurden unter die Armen der Gemeinde verteilt. Die direkte Form der gegenseitigen Hilfe ist dann im Laufe der Jahrhunderte und durch das Wachstum der Kirche indirekter, d. h. über das Spenden von Geld organisiert worden. Das ist auch heute noch der Fall. Da, wo die Hilfe ankommt, ist sie aber alles andere als „indirekt“, sondern oft wird große Not ein Stück gelindert. Der Apostel Paulus spricht sehr eindrücklich von der Gemeinde als dem Leib Christi und weist darauf hin, dass es allen Gliedern nur wirklich gut gehen kann, wenn sie darauf achten, dass keines leidet. Das Soziale ist ein unabdingbarer Kern des christlichen Handelns. Ohne das gibt es keine Kirche.
Wie aber kommen wir heute zu unseren Kollektenzwecken? „Binnenschiffermission, Bildungsarbeit,Unterstützung von Entwicklungsprojekten, Flüchtlingshilfe“ etc.?
Einmal im Jahr, meist im Oktober, trifft sich der Diakonieausschuss der Gemeinde zur Festlegung des Kollektenplanes.

Als Hilfe haben wir ein Empfehlungsheft der Landeskirche, in welchem die Projekte beschrieben sind. Einige Kollekten sind schon vorgegeben. Etwa für Brot für die Welt oder die Arbeit der Kirchenmusik oder Diakonische Werke usw.
Andere können wir selbst auswählen. Diese zwölf Wahlkollekten kommen aus den Bereichen:
Ökumenische Diakonie (Kirchen helfen Kirchen)
Hilfe für entwicklungsfördernde Selbsthilfe Weltmission Bibelverbreitung in der Welt.
Dazu kommen dann weitere zehn Kollekten für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck, sowie drei, die durch die Kreissynode festgelegt werden.
Der Präses unserer Landeskirche, Manfred Rekowski, schreibt zu den Kollekten des kommenden Jahres, dass dazu auch Fürbitten und Segensbitten gehören. D.h. das Geben soll auch vom Glaubensleben und von der Spiritualität getragen sein.

Und zum Schluss sei an dieser Stelle Ihnen allen gedankt für Ihre Gaben. Kirche sind wir alle, und auch, wenn wir nicht direkt sehen, was in Afrika, Asien, Südamerika oder bei den Bedürftigen in Europa Gutes damit geschieht, tut Ihr „Scherflein“ Gutes.
Herzlich Ihr
Wolfgang Graf

Noch mehr Fragen?

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Alle Gottesdienste in unseren Bezirken an diesem Sonntag finden Sie hier.
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09:45 - Gottesdienste in unseren Bezirken
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Termin Gottesdienste 03.07.2016, 09:45 Uhr
Gottesdienste in unseren Bezirken

Termin Herkenrath 03.07.2016, 10:15 Uhr
Kindergottesdienste im Ev. Gemeindezentrum Herkenrath

Termin Kippekausen 03.07.2016, 18:00 Uhr
Vesperabende in der Zeltkirche

Termin Refrath 04.07.2016, 15:00 Uhr
Senioren am Vürfels

Termin Kippekausen 04.07.2016, 19:30 Uhr
Forum am Montag