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„Gott nahe zu sein, das ist mein Glück“ Haushalt und Finanzen der Gemeinde

Welch ein Glück! Wir Christen können auf die Zusage Gottes, für uns zu sorgen und uns zu versorgen, vertrauen.
Damit verbindet sich aber auch die Verantwortung von uns, die uns anvertrauten Dinge so zu verwalten, dass sie eingesetzt werden um Gottes Nähe zu verkündigen und das Glück in der Erfüllung diakonischer und aller kirchlichen Aufgaben erlebbar zu machen.
Welch ein Glück, dass wir uns als Finanzausschuss und Presbyterium von diesem Glaubenssatz leiten lassen und diese Verantwortung, Haushalt und Finanzen unserer Gemeinde entsprechend zuverlässig zu verwalten, übernehmen. Wegen vieler noch nicht überwundener Einführungsschwierigkeiten zum Neues Kirchliches Finanzwesen (NKF) eine Leistung, die insbesondere bei den hauptamtlichen MitarbeiterInnen im Verwaltungsamt in 2013 die Kräfte überstrapazierte und trotzdem geschafft wurde. Auch PresbyterInnen und PfarrerInnen dieses Ausschusses wurde mehr als in den Vorjahren üblich abverlangt. Alleine der Zeitaufwand für zusätzlich zu den Presbyteriums-Sitzungen notwendige Sitzungen neben dem Einarbeiten in sachlich/fachliche Inhalte und dem durch viele bauliche Maßnahmen und Entscheidungen sowie personelle Veränderungen belasteten „Tagesgeschäft“.
Welch ein Glück! Wir haben im Team viel geschafft und unser Weg mit NKF wird klarer.
Viele Unwägbarkeiten wie z.B. dringende bauliche Investitionen , ungünstige Entwicklung an den Finanzmärkten und verringerte Kapitalerträge, Steigerung von Personalaufwendungen, werden dazu führen, dass wir für das Jahr 2013 ein Defizit von 120 TEuro, gefolgt für 2014 bei bereits eingerechneten weiteren prognostizierten Steigerungen der Personalkosten von ca. 110 TEuro erwarten. Weitsichtiges Bilden von Rücklagen und auch ein Geldsegen aus dem Kirchenkreis machen hier aber einen Ausgleich möglich. Welch ein Glück!
Diese Entwicklung und Aussicht macht deutlich, dass wir weiter mit hoher Achtsamkeit und Fingerspitzen-Gefühl die Entwicklungen in unserer Gemeinde planen und konzipieren müssen, um einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen zu können und das ohne auf für unser Gemeindeleben wichtige Aktivitäten und Einrichtungen, vor allem Menschen, verzichten zu müssen.
Ich bin zuversichtlich, dass es uns nicht so ergehen wird, wie Wilhelm Busch es in seiner letzten Bildergeschichte dem Maler Klecksel in den Mund gelegt hat:“ Ach, reines Glück genießt doch nie, wer zahlen soll und weiß nicht wie?“

Ich habe mich nach langem Abwägen entschieden nun die Aufgabe als Vorsitzende des Finanzausschusses und Finanzkirchmeisterin, die ich seit 2010 ausübte, niederzulegen. Ich musste für mich und meinen Anspruch in die Ausübung dieses Amtes, so wie es sich derzeit und auf Weiteres u.a. mit der Umstellung auf NKF darstellt, erkennen, dass dies neben meiner Vollzeit-Berufstätigkeit und meiner Familie nicht tragbar ist, ohne meine verfügbaren Kräfte zu überfordern.
Ich danke Gott, dass ich das erkennen konnte.
Ich danke allen Mitgliedern des Finanzausschusses sehr für die harmonische Zusammenarbeit und wünsche einer Nachfolge in diesem Amt die notwendige Kraft und Ausdauer, sowie ein gute Hand die gelegte Basis fortzuführen und vor allem Gottes Segen und das Glück mit Gottes Nähe.

Claudia Heidkamp

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