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Mitten in der Nacht zum 24. Mai brachen wir (Frau Anders,Frau Niehoff, Pfarrer Dwornicki und Herr Meyndt ) auf, um die ca. 1500 km bis nach Temeswar zu wagen. Im Kinderkrankenhaus wurden wir sehr freundlich empfangen. Vor Ort war manches anzuschauen: Vieles, was in früheren Aktionen gemacht und gebracht wurde, war im Einsatz zu sehen. Ca. 60 Kinder bis zu 2 Jahren benötigen immer wieder neue Bettwäsche, Strampler, Windeln und Kindernahrung, die Herr Meyndt regelmäßig dort hinbringt. Auch das Bild, das die Kindergottesdienstkinder gemalt haben, hat im Kinderkrankenhaus seinen Platz gefunden. Das Geld, das Frau Anders als Spende der Kleiderstube mitgenommen hat, wird für den Anstrich der Küche verwendet.              Am 26. Mai ging unsere Fahrt nach Reichesdorf:


Die Strecke von Temeswar nach Reichesdorf ist sehr beschwerlich (ausschließlich Landstraße in sehr schlechtem Zustand). Auch hier gab es ein herzliches Willkommen. Herr Bezirkskurator Untch informierte uns über die Aktivitäten in der Gemeinde. Auch lernten wir das neue engagierte Küsterehepaar (von uns auch finanziell unterstützt) kennen. Beim Abendessen bei Herrn Kurator Schaas und seiner Frau erzählten Sie uns von der Brunnenreparatur. Im Sonntags-Gottesdienst hielt Pfarrer Dwornicki die Predigt und außerdem wurde eine Gedenktafel durch Dekan Guib, Pfarrer Dwornicki und Pfarrer Ziegler eingeweiht. Herr Schaas, der sich sehr für den Erhalt der Kirche einsetzt, hielt eine Ansprache. Viele ev. Christen, auch aus den Nachbargemeinden, waren zum Gottesdienst und anschließendem Fest gekommen.

Es gab Musik, zu essen und zu trinken und eine Folklore gruppe tanzte. Mich hat besonders erfreut, wie sich die Gemeinden dort gegenseitig helfen - bis hin zur gemeinsamen Herstellung eines Kartoffelsalats.
Und was bei 2000 km Entfernung unerwartet und schon erstaunlich ist: in Reichesdorf wird deutsch gesprochen. - von dort liebe Grüße und vielen Dank für die Hilfsgüter! Am 29. Mai ging es dann über Temeswar wieder nach Hause.


Ute Mester-Niehoff