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27.06.2019, 11.59 Uhr

Monatsspruch:

Juli:
Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören,
langsam zum Reden, langsam zum Zorn.
Jakobus 1,19

Juni:
Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder.
Sprüche 16,24


Jakobus ermahnt in seinem Brief die Christenheit vielfältig und hält sie zu einem Leben im Sinne und mit Christus an.
In diesem Vers ermuntert er zum Zuhören, schnell alles zu erfassen,    um die Tiefe des Gesagten zu verstehen und zu reflektieren. Im selben Augenblick aber erwartet er, dass man langsam beim Reden sein soll. Passt das überhaupt zusammen? Was will Jakobus auch nun von uns?
Richtig, eine schnelle Antwort ist häufig nicht zufriedenstellend, deshalb soll alles wohlüberlegt sein. Dann weist er noch auf eine darüber hinaus gehende Reaktion hin, nämlich den Zorn. Aber das kennen wir doch, erst einmal eine Nacht darüber schlafen und dann weitersehen. Aber auch die beiden anderen Ermahnungen kennen wir, Reden ist Silber und Schweigen/Zuhören ist Gold. Das hören wir allenthalben, aber selten wird es praktiziert.
Eher sind wir mit unseren kleinen elektronischen Helfern ganz schnell in den sozialen Medien unterwegs, mit Aussagen und Antworten in einem wahrlichen „Höllentempo“. Oft völlig daneben, kaum überlegt geschweige denn nachgedacht, ist das „langsam zum Reden“. Nein sicher nicht!


Aber es fehlt doch noch etwas ganz Entscheidendes. Gut, wir sollen hören, alles hören, besonders die Worte des HERRN, was manchmal schon schwierig ist. Wir sollen unsere Zunge zügeln und dann nicht auch noch gleich die Hand heben. Alles gut gesagt, aber es fehlt die Ermunterung zu Taten, denn der wahre Glaube zeigt sich durch entsprechende Taten.
Jakobus fordert uns auf, zu hören und überlegt zu sprechen. Wir sollen die Worte des HERRN heute aus der Kakophonie der vielfältigen Informationen heraushören. Der Herr spricht uns an, er spricht mit uns, wenn wir nur schnell hören. Wir sollen diese Worte verinnerlichen und dann mit aller Kraft weitersagen und Zeugnis vom HERRN geben.
Das sind die Taten, die dem HERRN gefallen.
Deshalb ermuntere ich Sie, Vers 19 aus Kapitel 1 des Jakobusbriefes als Einstieg in eine Lesestunde zu nehmen. Sie werden entdecken, dass Jakobus seine Briefpredigt auch heute hätte halten können.
An Aktualität hat der Brief auch nach mehr als 2000 Jahren nichts eingebüßt.
Amen!
Hartmut Wlodarczyk

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