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19.01.2021, 15.57 Uhr

Monatsspruch Februar

Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind! (Lukas 10,20)

Evangelium, dass bedeutet aus dem griechischen übersetzt „Gute/Frohe Botschaft”. Nicht alle – eher sogar nur wenige – Nachrichten sind gut dieser Tage. Scheint es zumindest. Ich sehne mich nach guten Nachrichten, nach unbeschwerter Freude.
Wussten Sie, dass Beethoven, als er Schillers „Ode an die Freude” als Schlusssatz zu seiner 9. Symphonie vertonte – ein Stück Musik, dass rund um den Globus immer dann gespielt wird, wenn wir unsere Freude besonders ausdrücken möchten – nicht nur schon kurz vor seinem Tod stand, insgesamt eine verarmte und mit seinem Umfeld verkrachte Persönlichkeit war, sondern auch schon sein Hörvermögen vollkommen eingebüßt hatte? Er konnte das Stück Musik, das wir kein zweites für unbändige und tief empfundene Freude steht also nicht mehr selbst hören – er trug sie in sich. Man musste ihn umdrehen, damit er den Applaus des Publikums sehen konnte. Ich frage mich, wieviel Freude er wohl in sich getragen hat, die er nicht anders als mit dieser Musik teilen konnte und ob das Bild des cholerischen Grantlers ihm gerecht wird.
Wenn ich über die letzten 12 Monate nachdenke, finde auch ich viele Dinge, die gut gelaufen sind. Glückliche Momente, Perspektiven, Freundschaften, die richtigen Menschen am richtigen Ort und Gottes Segen, der mich auch in schwierigen Situationen begleitet hat. Versuchen Sie es einmal selbst und denken einmal an Dinge, die gut waren im letzten Jahr. Hierbei geht es nicht darum, traurige Momente oder Ängste unter den Teppich zu kehren oder kleinzureden und tatsächlich bin ich nicht der Meinung, dass alle Krisen auch Chancen beinhalten, aber wir dürfen uns nie von unseren Ängsten und Sorgen überwältigen lassen – denn das führt niemals zu etwas Gutem. Also geht es eher darum, die positiven Nachrichten genauso wichtig zu nehmen, wie die negativen.
Um Freude geht es auch in unserem Monatsspruch – über diesseitige und gegenwärtige Freude mit einem positiven Blick in die Zukunft.
Also denken Sie bitte daran, gute Nachrichten zu denken und sie in und aus ihrem Herzen zu lassen. Erzählen Sie darüber Ihren Mitmenschen, was ihnen Freude bereitet hat in letzter Zeit – dann schaffen wir auch das, was vor uns liegt ohne Angst und schlechter Laune.
Bleiben Sie daher voller Freude und gesund!                             Silke Hörstgen

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