Was bleibt. Norwegen.
Mit Eindrücken der Teilnehmenden selbst. Endlich ist es wieder soweit: Norwegen 2026 – Zurück in Fredheim Leiersted. Mit 50 Teilnehmenden ist es die größte Norwegen Freizeit, die wir je hatten. Für einige ist es ein Wiedersehen, für andere absolutes Neuland. Und so stehen am Anfang sicherlich viele Fragen im Raum: Wie läuft das alles ab? Was machen wir hier eigentlich zwei Wochen lang zwischen Wäldern und Seen? Tja…, die Liste wäre ziemlich lang. Das Ganze im Detail erspare ich euch jetzt aber mal (da müsstet ihr schon selber mitfahren ;)), denn was ich so viel aussagekräftiger und gleichzeitig berührender finde, sind die Antworten unserer Teilnehmenden auf die Frage, was Norwegen so besonders macht und wieso sie immer wieder mitfahren. Daraus zeigt sich: Es sind die Menschen. Laut unseren Teilnehmer:innen wird das Norwegen Freizeit-Feeling nicht nur daraus geprägt, dass man ,,so richtig gut zusammenhängen’’ kann, mega viel zusammen unternehmen und dabei lachen kann, sondern viel mehr sind es die coolen Leute und die Gespräche, die man in den Kleingruppen, aber auch im Allgemeinen, führt. Ob man nun beim morgendlichen Wecken tanzend um die Musik-Box hüpft oder bei einem besonderen Sternenhimmel, bei gefühlt eisigen Temperaturen, die Sternschnuppen bewundert, ist völlig egal, denn dabei entsteht eine Connection. Zusammen erlebt man eine eindrucksvolle Zeit, in der neue Freundschaften entstehen und alte sich vertiefen. In dieser Gemeinschaft, die über zwei Wochen entsteht, baut sich eine Vertrauensbasis auf, in der man ,,persönliche Dinge erzählen kann, ohne dass man halt Angst hat, dass irgendetwas davon rumerzählt wird“. Der Zusammenhalt wächst von Tag zu Tag und dass man umgeben von Menschen ist, die einem ,,das Gefühl von Sicherheit, Freude und Leben“ geben, fasst es, glaube ich, auf eine sehr ausdrucksvolle und emotionale Art zusammen. Natürlich lässt man in dieser erlebnisreichen Zeit unter Freund:innen, Natur und wilden Programmpunkten den Alltag hinter sich, doch gleichzeitig gibt es trotzdem Raum dafür, ,,sich zwei Wochen komplett auf sich selbst zu konzentrieren‘‘ — eine Möglichkeit, die viele Teilnehmende nutzen. Und natürlich gab es neben all den Erlebnissen auch immer wieder Raum für christliche Impulse, gemeinsame Andachten und Gespräche über das, was uns im Leben bewegt und trägt. Es entsteht eine Atmosphäre, in der, wie es ein Teilnehmer beschreibt, ,,alles irgendwie so ein bisschen echter ist als sonst“. „Alles wirkt weniger gekünstelt und du kannst mehr du selbst sein. Du kannst mehr Sachen sagen, bei denen du das Gefühl hast, in normaler Gesellschaft eher für verurteilt zu werden.“ Und das bleibt.
Maria (Teamerin)







